Mini-Urlaub in Mutternhausen

Nachdem meine Mutter dann doch noch angekommen ist, haben Wurzelgnom und ich einen sehr schönen Tag in Mutternhausen verbringen dürfen.

Von den 30 Grad haben wir im Garten kaum etwas gemerkt. Natürlich war es warm. Aber die Bäume boten reichlich Schatten und so war es ziemlich angenehm draußen. Auch wenn meine Mutter und ich ein wenig unter Kopfschmerzen zu leiden hatten, die aber immerhin nicht zu einer Migräne mutiert sind.

Für Wurzelgnom gibt es im Garten seit kurzem auch ein total tolles Badeparadies, welches er allerdings kaum benutzt. Meistens steht die Oma drin und ärgert den Wurzelgnom in dem sie ihn nass spritzt und somit durch den halben Garten jagt.

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Das Ging aufzublasen ist übrigens gar nicht so leicht. Einen Luftkompressor soll man dazu nicht benutzen. Meine Mutter macht es natürlich trotzdem. Aber mal ehrlich? Mit dem Mund kann man das wirklich vergessen und selbst mit einer Luftpumpe wäre man noch einige Zeit lang beschäftigt. Das anschließen des Gartenschlauchs war auch nicht gerade ohne und meine Mutter und ich haben ein wenig basteln müssen. Aber, hey … es funktioniert und dreht man das Wasser auf dann hat man einen wundervollen Springbrunnen und Miniwasserfall. Leider verliert das Ding ziemlich viel Luft. Ich vermute ja ein Loch, weil meine Mutter das Teil ab und an hin und her schiebt. Meine Mutter schiebt es auf die Sonne und die Hitze. Beides möglich. Wäre nur schön, wenn es bis zu Wurzelgnoms Geburtstag durchhält! Wenn das Wetter im August nämlich so toll bleibt, dann könnten die Kids darin planschen!

Voller neid habe ich den kleinen Garten meiner Mutter inspiziert. Sie hat doch tatsächlich Melonen! (Die nennt sie übrigens „Olga“ …) Bei mir blüht zwar alles, aber bis auf ein paar Gurken konnte ich bisher gar nix ernten. Meine Olga will überhaupt nicht und meine Zucchini hat bisher nur eine einzige Frucht und die ist mikrig. In meine einzige Tomate hat Wurzelgnom reingebissen als sie noch grün war (ich hab gefragt ob er das war. Antwort vom Gnom: „Ja, Mama. IH! BAH!“ …) und auf meinen Minikürbis ist entweder der Hund oder Wurzelgnom drauf getrampelt. Dementsprechend war er platt. Möp.

Neben dem Gemüse gibts bei meiner Mutter auch einige Bäume, die man theoretisch ernten kann. Praktisch hab ich ein bisschen geerntet. Leider sind die Pflaumen nur zum Teil reif. Wurzelgnom fand die auch ziemlich lecker und am liebsten hätte ich sofort einen Pflaumenkuchen machen wollen. Meine Mutter hatte aber keine Lust und ich und backen? Nee.

Haselnüsse, Pflaumen, Trauben … alles da. Nur die Kirschen, die sind schon den Vögeln verspeist worden.

Zum Trost gab es für Wurzelgnom Eis und nach dem Eis sind wir zum Sandkasten. Schöner blauer Himmel, Schafswolken und über uns der Haselnussbaum. Der kleine Don hat uns natürlich wie immer bewacht. Könnte ja eine Katze vorbei kommen. Doofie war im Haus. Dem war es wohl zu heiß.

Die Sandburg die meine Mutter gebaut hat wurde freilich sofort zerstört. Das muss so! Bin gespannt, wann Wurzelgnom es schöner findet sie zu bauen anstatt sie nieder zu reißen!

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