Freitagsfragen

So. Hab gerade meine letzte Transkription fertig gemacht. Etwas mehr als 5 Stunden für 44 Minuten. Man. War ich gut. Ich glaube, ich wäre schneller gewesen, aber es gab ein paar Unterbrechungen.

Zum Beispiel weil B-Hörnchen uns mit Durchfall im Wohnzimmer beglückt hat, was dazu führte, dass mein Mann panisch nach mir brüllte, weil Wurzelgnom nämlich mitten drin saß und sich mächtig über „Wawas Poopoo“ freute.

Wurzelgnom kann jetzt übrigens „Tinkt!“ sagen.

Theoretisch wie praktisch habe ich gerade auch die Schnauze voll vom Tippen. Das Handtuch war eine nette Idee. Allerdings hätte ich ein weicheres auswählen sollen. Meine Unterarme fühlen sich nämlich leicht wund gescheuert an. Aber egal …

Die Freitagsfragen vom Bruellmausblog machen den Braten echt nicht mehr fett. Der trieft sowieso schon.

1.) Stehst Du für Dich ein?

Joah. Besonders dann, wenn ich den Eindruck habe, dass man mich ungerecht behandelt oder behandelt hat. Dann gehe ich in meinen Waffenschrank, hole das Waffenarsenal heraus und lege los. Auch wenn ich glaube im Recht zu sein. Und zwar so lange, bis man mir das Gegenteil beweist. In dem Fall bin ich danach aber auch ganz mikrig. Sehr mikrig.

2.) Bist Du schon einmal alleine verreist?

Ja. Mit 12 Jahren nach Australien. Es war sehr traumatisch und ich habe nicht das Bedürfnis die Sache zu wiederholen. Alleine zu reisen, das ist wie alleine im Restaurant sitzen und essen. Oder alleine ins Kino zu gehen. Es macht mir einfach keinen Spaß. Mir fehlt der Austausch. Ich mag die Gesellschaft. Ohne wird mir schnell langweilig. Außerdem verstehe ich mich mit mir selber nicht so gut. Ich neige dazu zu viel zu Grübeln, wenn ich mir selbst den entsprechenden Freiraum zubillige. Der Freiraum kommt mit dem Alleinsein. Dabei bin ich gerne mal alleine und ungestört. Aber immer wohldosiert.

3.) Was war die beste Entscheidung, die Du bisher getroffen hast?

Das ist einfach: Mich auf die dreijährige Hormontherapie zusammen mit meinem Mann einzulassen. Sonst gäbe es Wurzelgnom heute nicht. Ja. Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Oder sagen wir: Es war die beste Entscheidung die mein Mann und ich je getroffen haben. Bedenkt man, dass uns die Ärzte keine sonderliche Hoffnung gemacht haben und uns sagten, dass die Chancen auf ein Baby auch nach der Therapie vernichtend gering ausfallen würden, war es auch die mutigste, die wir je getroffen haben.

4.) Die Wahl der Qual: Für ein Jahr ohne Waschmaschine oder ohne Warmwasser zum Baden/ Duschen?

Ehm. Ich hasse ja kaltes Wasser. Aber ganz ehrlich? Hier türmen sich die Wäscheberge und das obwohl wir eine Waschmaschine haben und mindestens ein mal am Tag zwei Maschinen hintereinander waschen. Was glaubt ihr in was für einem Zustand unser Haus wäre, wenn wir keine Waschmaschine mehr hätten? Ein Alptraum! Und dann die ganzen Sachen per Hand in der Badewwanne schrubben?! OHNE MICH! Nicht einmal mein Mann wäre bereit dieses ungemach auf sich zu nehmen.

Nein. Da gewöhne ich mich lieber an kaltes Wasser zum duschen. Bzw. wir haben einen Wasserkocher. Dann koch ich mir halt ein paar Eimer heißes Wasser und schütte die in die Wanne und wir machen es wie früher. Das wäre weniger dramatisch als ein zu Hause voller ungewaschener, am besten noch stinkender Wäsche!

Bäh.

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2 Gedanken zu “Freitagsfragen

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