(((o_O)))

Das da oben? Was das für eine Überschrift sein soll? Wollt ihr wissen?

Das bin ich. Im Moment. Gerade jetzt. Genau jetzt! In diesem Augenblick.

Warum?

Ich transkribiere meine ersten 4 Interviews; ich korrigiere mich direkt. Ich habe die ersten zwei Interviews transkribiert.

Moment. Gedanken schwimmen davon … mein Gehirn ist Pudding. Ich kann tote Menschen sehen! – Falscher Film.

Also, ähm, ne? Diese Worte gehören verboten. Will ich hier mal anmerken. Und ’so‘ gehört auch verboten. Ihr ahnt nicht, wie oft ich diese vier Worte in jeder erdenklichen Kombi, seit gestern, habe hören müssen. Nee, ahnt ihr nicht. Ahnt ihr gar nicht! Aber, viel zu oft. Definitiv.

Ich erklär euch jetzt mal folgendes:

  1. Ich transkribiere zum ersten Mal in meinem Leben. – Soll heißen, wann immer ich die Woche Zeit hatte, hab ich versucht was darüber zu lesen, um mir die, für mich wichtigen Regelungen einzuprägen.
  2.  Für 10 Minuten Text benötigt man, so als ungeübter Transkribator (das heißt bestimmt nicht so! Klingt aber toll) ungefähr 2 1/2 Stunden.
  3. Wenn also ein Interwiev im Durchschnitt 30 Minuten hat, sprechen wir daher von ca. 7 1/2 Stunden.
  4. Da ich also gestern 2 Interviews mit ca. 30 Minuten transkribiert habe, habe ich also 15 Stunden lang gearbeitet. Mit kleinen Pausen, was die extrem späte Uhrzeit erklärt, als ich endlich in mein Bett gekommen bin.

Mir tun die Ohren weh. Mir tut der Fuß weh. Mir tun die Finger weh. Mir tun die Augen weh. Mir tut der Nacken weh. Mir tut die Schulter weh. Mir tut der Rücken weh.

Um es also mit den Worten von Allan Ripley aus Alien 4 – Die Wiedergeburt, in transkribierter Form, zu sagen:

Bitte (röchel) (…) tö-tE MICH! (leises quietschen) (unverständlich) [Geräusch von einem Kopf, der auf die Tastatur knallt].

Den Zeitstempel lass ich jetzt weg und bevor das hier zu weit führt: Ich geh jetzt weiter Interview Nummer 3 transkribieren. Bin nämlich schon bei Minute 10 angekommen. Heißt, es fehlen nur noch 19 weitere Minuten … und dabei überlege ich, wie ich meine Ohren davon überzeugen kann, dass Kopfhörer voll bequem sind und sie sich die höllischen schmerzen bloss einbilden.

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10 Gedanken zu “(((o_O)))

    1. Trankribent klingt jetzt aber nicht mehr so ‚cool‘ :p Mal ehrlich … das ist doch …das ist wirklich eine ’scheiß‘ Arbeit! Und ich hab noch weitere 4 Interviews vor mir, die ich noch gar nicht geführt habe … die kommen erst noch ….

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      1. Örks. Um Gottes willen. Ich musste heute morgen (hat auch nur 4 Stunden gedauert) alle beiden Interviews noch mal durchgehen, weil ich Fehler gemacht hatte. Das war grausam. Daher mache ich jetzt wirklich jeden Satz einzeln. Danach ‚höre‘ ich korrektur. Dann formatiere ich und DANN kümmere ich mich um die eigenen Rechtschreibfehler. Auf die achte ich dabei nämlich gerade gar nicht. Sonst würde ich wirklich irre werden -.-! Naja und nebenbei schaue ich, ob ich noch einen Satz glätten sollte oder er so stehen bleiben kann. Gott seis gedankt, es geht nicht um die Aussprache etc. Das wäre der Moment, wo ich mir ernsthaft die Kugel geben würde x_x

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      2. Haha ja ok, dann „geht es ja“. Ich musste das mit Tonhöhen, Lautstärke, genau nach Aussprache, Überlappungen und allem machen. Aber das hat für 10 Minuten auch bestimmt 2h gedauert. Und ich war auch kein pro, hatte nur ne 2,0 😆 aber ich ziehe durchaus in Erwägung das in meiner Bachelor zu machen. Aber mehr in Bezug auf Gespräche, die es dann zu analysieren gilt. Das musst du ja nicht machen oder?

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      3. Bäh. Das hab ich bei den Sachen gesehen, die ich mir im Vorfeld angeschaut habe und war im ersten Moment total geflasht, weil ich mich fragte, wie ich das denn bitte jetzt mal eben so hinbekommen sollte. Bis ich dann gesehen habe, ah, gut … brauche ich gar nicht 🙂 Analysieren muss ich es schon. Allerdings nur insofern, dass ich die für mich und mein Thema relevanten Sachen herausfiltern muss. Im Grunde benutze ich die Interview-Aussagen später als Quelle, auf die ich mich beziehen kann. Eigentlich ist es also wohl eher eine Auswertung der Aussagen und keine richtige Analyse. Hm (denkt nach) 😉

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      4. Die müssten dann ja die Stelle in schwerstarbeit raussuchen :p Geht ja nicht. Sowas. Tz, tz, tz. Die Tonaufnahme muss ich allerdings ebenfalls abgeben. So zur Sicherheit. Könnte ja dummfug geschrieben haben 😉 Ich frage mich allerdings, ob sich die Tonbandaufnahmen wirklich jemand so genau anhört und dabei auch noch das Transkript liest um es zu vergleichen … bezweifle ich nämlich irgendwie.

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      5. Ich kann die Rechtschreibfehler für Dich Korrektur lesen. Hab ich für meine Nichte auch schon gemacht, die mustte nämlich pädagogische Elterngespräche, die sie führte, aufzeichnen…

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