Dokumentation – Bachelor #2

8:47 Uhr – OMG! OMG! OMG! Der Rektor der Schule hat mir heute morgen gegen 7 Uhr eine E-Mail zugesandt. Wichtigste Information: „Ja, Frau S. dann machen wir das!“

YES! YES! YES! Ich habe eine Zusage! ICH HABE DIE ZUSAGE! Ihr glaubt gar nicht, wie erleichtert ich bin. Allerdings, zugegeben, glaube ich, dass die E-Mail die ich dem Rektor geschickt habe, wohl die beste E-Mail war, die ich je in meinem Leben verfasst habe. Okay … ich hab auch 2 Stunden daran gehockt, um alles ja richtig und bei meiner Rechtschreibschwäche, möglichst Fehlerfrei, zu formulieren.

Ich gebe zu, dass ich heute früh vor lauter Erleichterung geweint habe. Mir ist eine ziemlich große Last vom Herzen gefallen.

Der Termin für ein Erstgespräch ist schon MORGEN! Das ist natürlich denkbar wenig Zeit, um mich adequat auf die ganze Geschichte vorzubereiten. Was ich anziehe, weiß ich immerhin schon. Aber ich möchte jetzt die Einverständniserklärung vorbereiten, um sie mitbringen zu können. Daher, werde ich mich nun daran machen, das als erstes zu tun. Sobald die fertig ist, werde ich dem Direktor noch einmal eine E-Mail schreiben und den Termin für morgen bestätigen. Meiner Dozentin habe ich bereits geschrieben, dass ich eine Zusage bekommen habe. Das ist insofern wichtig, weil ich jetzt dringend einen Termin für nächste Woche mit meiner Dozentin ausmachen muss, weil diese mit mir zusammen zur IT der Uni gehen muss, damit ich mir das nötige Equipment für die Interviews länger als nur 3-4 Tage ausleihen kann.

Ich überlege nun natürlich, ob ich dem Direktor auch ein Expose meiner geplanten Arbeit vorlegen sollte. Schließlich habe ich ja geschrieben, dass ich ihm gern weitere Einblicke in meine Arbeit ermöglichen würde und vielleicht erwartet er da dann für morgen etwas handfestes. Das Expose, was ich schon habe, befast sich dummerweise nur grob mit meinem jetzigen, richtigen Thema, weil die spezifische Veränderung meiner Planung ja erst danach im Gespräch meiner Dozentin zustande kam. Wenn ich also auf Nummer sicher gehen möchte, dann muss ich heute auch noch ein neues Expose erstellen. Wobei ich sicher bin, dass sich die Arbeit natürlich lohnen würde. Nicht nur für den Direktor der Schule, sondern auch für mich persönlich. Ein Expose ist nämlich auch immer ein Leitfaden für die eigentliche geplante Arbeit und erleichtert einiges, im späteren Verlauf, was Grundgerüst und Struktur betrifft.

Okay. Lange Rede und kurzer Sinn. Nichts von dem, was mir durch den Kopf geht, wird sich selbst erledigen. Also … fange ich jetzt mit dem Arbeiten an. Es ist exakt 9:00 Uhr!

11:10 Uhr – Durch. Ich bin durch. Ich habe das Expose neu verfasst. Und ich habe die Einverständniserklärung geschrieben. Meine Güte! Das war Arbeit. Richtig Arbeit! Zur Sicherheit habe ich meiner Dozentin die Einverständniserklärung zugeschickt, damit sie sich die ganze Geschichte noch einmal anschauen kann. Wobei ich freilich hoffe, dass sie die Zeit findet, das heute noch zu tun, damit ich weiß, ob ich sie so morgen dem Direktor der Schule vorlegen kann. Dann habe ich freilich auch dem Direktor der Schule eine Bestätigungsmail geschickt. Morgen 9:30 Uhr habe ich den Termin. Bitte drückt mir die Daumen, dass ich nicht über meine eigene Zunge stolpere oder zu viel plappere, weil ich nervös bin! Oh Gott, oh Gott. Das passiert mir nämlich gerne mal und war schon mehrmals der Grund, warum ich bei einem Bewerbungsgespräch keinen Erfolg hatte. Ich muss mir das wirklich hinter die Ohren schreiben: „NICHT zu viel Quatschen!“

Jetzt brauche ich erst einmal eine Pause. Ich hab nämlich hunger und mir brummt der Kopf! Außerdem muss ich natürlich die Dokumente ausdrucken, was ich allerdings auch noch später tun kann.

15:33 Uhr – Dozentin hat geschrieben. Logo darf ich nicht verwenden. Der Rest war okay. Babsi war so nett und hat mir ihre Bachelor zur Einsicht geschickt. Juhu! Schau ich mir gleich an. Basti ist gerade angekommen und hat genauso viel zu tun, wie ich. Morgen kommt zur weiteren Unterstützung auch die Heroldin des Bösen.

Hm. Tag ist schon wieder fast vorbei. Muss jetzt die Sachen für morgen ausdrucken.

16:06 Uhr – alles gedruckt. Mappe gesucht und gefunden. Fertig für heute. Jetzt lese ich mal in Babsis Arbeit rein.

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9 Gedanken zu “Dokumentation – Bachelor #2

    1. Ich glaube, Alle Chefs hassen das😅 ich übe bereits im Kopf Zurückhaltung… Das ist nämlich wirklich furchtbar… Wenn ich vor Nervosität anfange zu plappern… Geht gar nicht. Zum Glück weiß ich es wenigstens 😂🙄🤐

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      1. Ja, das leuchtet mir auch ein. Uns wichtiger, das ich morgen strukturiert bin und nicht Kraut und Rüben🤔 ich werde einfach versuchen straight bei meiner Thematik zu bleiben, fragen beantworten und hauptsächlich geht es ja in Termine für Besichtigung und Interviews.

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  1. ich bin auch eine plapperliese. schlimm. vorallem quatsch ich meinem chef immer „dazwischen“ ich kann verstehen dass er es hasst, aber ich kann nicht anders. ich habe immer so blitzeinfälle die explodieren aus mir heraus. drücke ebenfalls die daumen! 🙂

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