Noten

Wenn es um Noten geht, dann lässt sich die Uni gern mal etwas Zeit. Wobei natürlich nicht wirklich die Uni damit gemeint ist.

Die DozentInnen, die lassen sich Zeit. Und auch hier stimmt der Ausdruck nicht wirklich.

Schließlich drehen DozentInnen ja nicht Däumchen, sondern haben einfach allgemein viel zu tun, weshalb es schlicht und ergreifend mal etwas länger dauernd kann, bis sie dazu kommen Arbeiten Korrektur zu lesen und sie mit einer entsprechenden Note zu versehen.

Bei meiner Uni kommt hinzu, dass die Noten freilich nicht, wie früher in der Schule, mündlich oder mit Rückgabe der Arbeit bekannt gemacht werden.

Nein. Bei uns ist alles digitalisiert.

Man wählt die Kurse über eine entsprechende Plattform. Man melden sich für Prüfungen auf einer anderen Plattform an oder ab. Unterlagen werden zur Unterrichtsvorbereitung hochgeladen und wer nicht regelmäßig seine E-Mails checkt, der ist selber schuld. Bescheinigungen, Finanzen, Tickets. Alles online.

Das ist ungemein praktisch, wenn man wie ich alles gern schnell und von zu hause aus erledigt.

Außerdem wäre es ziemlich ätzend, müsste ich jedesmal an die Uni fahren, um die Noten meiner Prüfungen erst dort zu erfahren!

Daher finde ich das digitalisierte System der Uni gut.

Zumindest so lange es funktioniert.

Das war nun aber plötzlich… um genau zu sein Ende März, nicht mehr der Fall.

Irgendein schwerwiegender technischer Fehler sorgte dafür, dass die IT der Uni beschloss die Plattform auf dem die Noten angezeigt werden erst einmal runter zu fahren.

Örks!

Vor ein paar Tagen wurde sie, Zunächst nur proforma, für 2 Tage wieder online gestellt.

Für Leute wie mich, die noch dringend auf Ergebnisse der letzten Prüfungen warteten. Die Mail die dies ankündigte, hab ich natürlich wieder mal nur durch Zufall gesehen.

Aber noch rechtzeitig um ganz fix nach zu schauen, ob das qualvolle warten, ob ich meine letzten Prüfungen nun bestanden habe oder nicht, ein Ende hat.

Und ja. Mein warten hat ein Ende gefunden. Ich habe alle meine Prüfungen bestanden.

Die 3,7 in Familienrecht ist nach der ganzen Lernerei zwar recht bitter, aber ich werde mich nicht beschweren. Bestanden ist bestanden. Auch wenn mein Notendurchschnitt nun leider auf eine 1,91 gerutscht ist.

Ist immer noch eine 2. Und sein Studium mit einer 2 abzuschließen ist sicherlich keine Schande.

Das Beste ist ja sowieso, dass das Bestehen aller Prüfungem bedeutet, dass ich nichts wiederholen muss und nun wirklich nur noch die Bachelor vor mir liegt, an der ich bin auch endlich zu arbeiten begonnen habe.

Es liegt noch einiges an Arbeit vor mir, aber…. Die halbe Miete ist durch alle abgeschlossenen Kurse geschafft.

Von daher…. YES!

Und weiter gehts.

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14 Gedanken zu “Noten

  1. Herzlichen Glückwunsch!! 🙂

    Ich finde die Abschlussarbeit ist gar nicht mehr schwer, sobald man
    1. Nicht mehr vor einem leeren Blatt Papier sitzt und
    2. Eine Struktur der Arbeit hat.
    Der hilfreichste Tipp, den ich bekommen habe: schreib die Einleitung ganz zum Schluss, so wird es eine runde Sache.

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    1. Einleitung immer am Ende! War das erste was ich gelernt habe. Am meisten sorgen macht mir die Zeit 🙁 nach Anmeldung hab ich theoretisch 12 Wochen. Praktisch hab ich aber maximal 2 Wochen…. Eher weniger… Weil der Gnom ja da ist. Wie ich das schaffen soll, Weiß ich ehrlich gesagt noch nicht🤔

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      1. Ich habe Freunde, die das in 1,5 Wochen herunter geschrieben haben, weil sie so lange prokrastinierten. Und die waren lange nicht so eloquent wie du!!!
        Von daher: Schakka du schaffst das. 🙂

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      2. Nee, das waren technische Themen, wo man gefühlt weniger Spielraum hat.
        Der Bachelor ist doch nur ca 40 Seiten, oder? Ist also ungefähr der Umgang von drei Beiträgen zu deiner Anfangszeit des Blogs 😉
        Ich weiß, dass du das locker packst.

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      3. 50 Seiten und du kannst mit ca. 20 Seiten Anhang rechnen… Dann muss die schule noch zusagen… Ich muss die Interviews führen, die wollen transkribiert werden…und dann muss ich das alles auch noch in Form bringen… Schreiben, in den wissenschaftlichen Kontext setzen… Korrektur lesen und lesen lassen…. Örks…

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  2. Transkribieren dauert leider echt ewig:/ Ich habe für meine BA sieben ziemlich stressige Wochen gebraucht..ich musste aber auch sehr viel Zahlenschubserei machen, der Theorieteil und das runterschreiben nachher ging eigentlich recht fix..von daher ist es wirklich sehr themenabhängig.. Viel Erfolg auf jeden Fall!

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    1. 7 Wochen kann ich mir nicht erlauben… Zeitlich hab ich im Grunde für alles tatsächlich nur die 2 Wochen. Vielleicht ein paar Tage mehr, wenn mein Mann sich frei nimmt. Das läuft stark darauf hinaus, das ich wohl auch 2 Tage die Woche nachts durcharbeiten muss 🙁 und natürlich die Abende unter der Woche nutze.

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