Eltern anderer Kinder

Ich war am Samstag wieder mit Wurzelgnom schwimmen (ja, ich weiß, das fehlt noch ein Bericht … kommt Zeit kommt … ihr wisst schon!)

Jedenfalls, war ich alleine mit Wurzelgnom schwimmen. Zum zweiten Mal. Ohne Mann. Der musste nämlich zum Funker-Lehrgang der freiwilligen Feuerwehr. Und während ich mich da so neben meinem Sohn im Babybecken aalte und mich neben all den anderen Müttern so gut wie gar nicht fühlte, als sei ich eine einsame Seekuh, die sich in zu niedriges Wasser gewagt hat und da nun nicht mehr wegkommt, kam ich mit einem sehr sympathischen Papa ins Gespräch, der mit seinem gerade 12 Monate alten Sohn dort war.

Wir unterhielten uns prächtig über die Kinder. Die Macken, die so typisch sind für dieses und jenes Alter. Die kleinen und großen Fortschritte und natürlich auch über die Rückschläge.

Das Gespräch war vorbei, als die passende Mama zum Papa mit Kind Nr. 2 auftauchte. Zum Einen lag das sicherlich daran, dass sie nun schon 2 Stunden im Schwimmbad waren und es Zeit war heim zu gehen. Zum Anderen lag es aber bestimmt auch daran, dass Frau Mama sich kein Stück am Gespräch beteiligt hat und so tat, als sei ich, die ich ja praktisch mit meinem Kind daneben im Wasser hockte, gar nicht da.

Erst im Nachhinein, als ich meinen Mann von der Feuerwehr abgeholt und wir uns in trauter Dreisamkeit beim Chinesen eingefunden hatten, wurde mir bewusst, dass ich mich beim Schwimmen schon 2 Mal so richtig gut mit einem anderen Elternteil unterhalten habe.

Etwas, was weder in der Krabbelgruppe die ich besucht habe, noch im Indoorspielplatz, auf dem normalen Spielplatz, bei Zoobesuchen oder sonst irgendwelchen Aktivitäten, wo man zwangsläufig auf andere Eltern stößr, je passiert ist!

Wow! Woran mag’s liegen?! An der mit Chlor geschwängerten Schimmbadluft vielleicht?!

Ich habe keine Ahnung!

Jedenfalls … und das ist ein Fakt, ist mir, seit ich ein Kind habe und selber Mama bin, eine Sache definitiv aufgefallen und zwar absolut negativ aufgefallen:

„Man kommt an andere Mütter einfach nicht ran!“ (Zumindest nicht, wenn man eine Fremde ist!)

So sieht das aus. Und wenn doch, dann ist es verstockter, absolut distanzierter Smalltalk der meistens nicht über die Frage nach dem Alter und des Namens des Kindes hinaus geht!

WARUM IST DAS SO?!

Ich liebe es mich zu unterhalten und neue Leute kennen zu lernen! Besonders andere Leute mit Kindern! Ich will mich gerne unterhalten! Über DIES und auch über DAS. Einfach so. Zum Zeitvertreib! Weil es schön ist!

Dabei will ich natürlich keine neue Freundschaft fürs Leben schließen. Mich weder auf den nächsten Kindergeburtstag noch zum Abendessen einladen. Ich will keine Telefonnummern tauschen und nicht zur nächsten Grillparty eingeladen werden.

Ich will mich doch einfach nur mal unterhalten!

WARUM GEHT DAS NICHT?!

Definitiv und ganz klar, sind Mütter wesentlich schlimmer als Väter. Mit Väter kommt man rasch ins Gespräch. Bis die Mutter auftaucht. Das hat nun aber nix damit zu tun, das ich eine Frau und somit Konkurenz darstellen würde. Nein. Meinem Mann geht es nämlich absolut genauso. Mit Vätern quatschen? Kein Problem. Mit einer Mutter?

OMG!

Natürlich komme ich nicht umhin mich zu fragen ob das an mir liegt oder ob die anderen Mütter einfach in irgendeiner geheimen Blase feststecken, die man auf Teufel komm raus und unter GAR KEINEN UMSTÄNDEN verlassen darf. Besonders dann nicht, wenn man von einer anderen Mami angesprochen wird. Und unter keinen Umständen darf man die Feuchttücher einer Fremden annehmen, selbst wenn man die eigenen vergessen hat und deshalb nun zum nächsten Wasserhahn rennen muss um die Taschentücher nass zu machen.  Da sagt man lieber: „Geht schon.“

Ohne Danke. Weil, gibt ja nix zu danken.

Ganz ehrlich? Dieses Verhalten finde ich extrem Verstörend und einfach nicht nachvollziehbar.

Vielleicht tue ich den Müttern, die ich bisher zumindest mal versuchsweise angesprochen habe ja total unrecht … und dann tut es mir freilich leid. Vielleicht wollen sie ihre Ruhe und ich bin die einzige Mama, die sich mal einen anderen Gesprächspartner auf dem Spielplatz wünscht, als das 20 Monate alte Kind an meiner Seite …

Vielleicht haben sie ja Angst, dass man sie kritisiert? Irgendetwas negatives über ihre Kinder sagt. Vielleicht halten sie sich auch einfach für die Superelite schlechthin und haben einfach keine Lust sich mit wem anderes abzugeben, der da eventuell nicht in die Elite-Schublade ihrer Vorstellungen hinein passen will!

Ja, vielleicht ist es das.

Oder vielleicht sehe ich auch komisch aus. Hab was im Gesicht. Wirke zu jung. Zu alt. Kindisch, wenn ich mit meinem Jungen tobe anstatt nur auf der Bank zu sitzen. Oder gerade das Gegenteil. Assig, wenn ich mich etwas entferne um mal heimlich an meiner E-Zigarette zu ziehen. Möglicherweise wirke ich wie eine Helikopter-Mama wenn ich losrenne, weil Wurzelgnom zu weit von mir entfernt etwas entdeckt hat. Oder wie eine, die sich nicht interessiert, weil sie ihn mal eben auf einen Stein klettern lässt. Vielleicht zu Öko, weil ich frisches Obst und Gemüse dabei hab oder auch nicht, weil es auch mal Kekse und Saft statt Wasser gibt. Möglicherweise wirke ich auch wie jemand mit schlechter Laune, wenn ich übermüdet bin oder wie jemand der Drogen eingeschmissen hat, weil ich Dauergrinse.

ODER ….

Oder ich hab einfach keine Ahnung von anderen Müttern. Weshalb mein Blog ja auch Mama- aber Anders heißt, womit ich immerhin diesem Namen alle Ehre machen würde.

Im Auto heute, meinte mein Mann, dass es an der Generation liegen könnte. Das unsere Generation aufgeschlossener wäre, als die … denen wir so begegnen. Den Otto-Normal-Müttern, die einfach keinen Wert auf einen Kontakt legen, der außerhalb ihrer Dunstglocke liegt.

Das traurige daran ist, ich bin 36 Jahre alt und mein Mann ist 38 Jahre alt und besagte Otto-Normal-Mütter sind exakt in diesem Alter oder jünger. Ich weigere mich zu glauben, dass das eine Generationsgeschichte ist. Es muss etwas anderes sein. Vielleicht etwas, was man nur begreift, wenn man brav alle Kurse mitgemacht hat, die so angeboten werden. Kurse, die ich persönlich tunlichst vermieden habe. Ihr wisst schon: Geburtsvorbereitung, Geburtsnachbereitung, Babyschwimmen …. ich bin noch immer traumatisiert von der Krabbelgruppe und das einzige, was mich wirklich noch interessieren würde, wäre Kinderturnen, was aber bedauerlicherweise zu weit weg ist, als das ich es einfach mal eben so machen könnte …

So what?

Hätte ich also einen Kurs zur Assimilierung benötigt? Damit ich dort nicht etwa meinem Kind oder mir etwas gutes tue, sondern lerne, wie andere Mütter ticken und wie man Kontakte knüpft?! So ein Knigge, für das Ansprechen anderer Eltern ins besondere eben andere Mütter? Gibts da ein Buch zu, was ich noch nicht kenne?

„Das kleine Eltern 1 mal 1“?

„Wie gehe ich es richtig an“ ?

Oder

„Die 10 größten Ansprechfehler für Eltern“?

Theoretisch. Wäre möglich.

Praktisch schätze ich, es liegt  es wohl einfach an mir. Irgendwo da draußen gibt es bestimmt eine Mama, die sich genauso wundert wie ich. Leider sind wir uns noch nicht begegnet.

Aber ehrlich! Ich würde mich wirklich freuen DICH mal kennen zu lernen! Du andere Mama!

Falls du mich siehst, ich sehe so aus, bin wirklich Ü30, beiße nicht und habe nicht vor dein bester Freund zu werden! Ich will bloss was quatschen und etwas neuen Input, während unsere Kinder den Spielplatz unsicher machen. Ich habe auch nicht vor dich für deine Erziehung, den Namen deines Kindes oder für das Essen was du eingepackt hast, zu kritisieren. Ich lästere im Höchstfall später zu Hause ein wenig darüber, falls es total extrem ist. Aber, hey: „Butter bei die Fische“, wie mein Mann sagen würde, das machst du garantiert auch und das ist völlig in Ordnung so!

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Wie immer freue ich mich natürlich auch über Kommentare von Euch anderen Mamis und Papis da draußen. Vielleicht habt ihr ja DIE Erklärung, die ich bisher einfach noch nicht habe finden können 🙂

Ich persönlich bin nach dem heutigen Tag nämlich einfach mal wieder ein bisschen frustriert.

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33 Gedanken zu “Eltern anderer Kinder

  1. Ich muss mich auch als die nicht gesprächsbereite Mutter outen. Die Feuchttücher hätte ich aber schon angenommen.
    Ich finde Smalltalk mit Fremden als ziemlich anstrengend und bin immer froh, wenn es vorbei ist. Ich habe nix gegen die anderen, die kenne ich ja gar nicht. Aber bis man sie kennt sind solche Gespräche wirklich anstrengend. Wenn man mich aber nach meinem Traum fragt… 2 Tage wandern ohne eine Menschenseele zu treffen. Noch nicht einmal jemandem zum Gruß zunicken brauchen.
    Ich war aber schon vor Kindern so. Auch ein Grund mehr, keinen Hund zu bekommen. Da wollen Fremde auch immer was zu sagen. Übrigens, meine Kinder machen auch keinen Smalltalk. Ich habe mal den Großen gefragt, warum er nach „Hallo!“ kaum mit Fremden spricht. „Warum sollte ich? Reicht doch, wenn man etwas sagt, wenn man etwas zu sagen hat!“

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    1. 🤔 früher war ich so. Heute weiß ich eine kleine Konversation eher zu schätzen. Und würde mir ab und an eine solche Wünschen. Immer muss das ja nicht sein. Ich neige eh dazu aus Smalltalk schnell echte Gespräche zu machen, weil mir small…. Naja zu small ist😁 aber bei anderen Müttern fühlt sich jeder versuch der Kontaktaufnahme ab, als fahre man mit Tempo 100 gegen eine backsteinmauer. Das ist schön sehr frustrierend. Irgendwann werde ich wohl mit dem versuchen aufhören und dann selbst zu einer Mauer werden 🙄

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      1. Ich persönlich habe keine guten Erfahrungen mit Spielplatzmüttern gemacht. Eine erzählte mir mal, dass ihr jüngstes Kind nicht mehr geplant und der Mann sterilisiert gewesen sei. Detailliert schilderte sie mir seine Eifersuchtsdramen. Definitiv zu viele Details! Eine wollte uns gleich mit in ihren Garten nehmen und Handynummern tauschen und außerdem kritisierte sie jede meiner Antworten auf ihre vielen Fragen. „Schult ihr auch mit fünf ein?“ „Nein.“ „Warum denn nicht? In unserem Freundeskreis sind alle für‘s frühe Einschulen!“
        Vielleicht klettern nur die merkwürdigen Gestalten über meine Mauer 😳? Aber ich bin nach mehreren solcher Gespräche total erschöpft . Ich nehme da eigentlich nur selten etwas positives mit.

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      2. Haha! Ich wünschte ich hätte mal solche unangenehmen Gespräche! Ich bekomme höchstens den Namen und das Alter und wenn es gut läuft ein „ubd wo wohnen Sie?“ was soviel heißt… Aus welchem Ort.

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  2. Also ich persönlich unterhalte mich teilweise ungern, weil es meistens irgendwelche Vergleichs-Gespräche werden, die ich partout nicht ausstehen kann. Ich habe meinerseits die Erfahrung gemacht, dass man irgendwie da rein passen muss (und das tue ich mit meinen 10-15 Jahre Altersunterschied nicht, ich werde da schnell in eine Schublade gepackt 😉), denn andere Mütter unterhalten sich auf Spielplätzen durchaus sehr angeregt.
    Woran es bei dir liegt, weiß ich nicht, aber da du von dir selbst ja auch sagst, du seist anders, könnte ich mir das durchaus auch als treffend vorstellen. Ich habe solche Kurse, aus denselben Gründen wie du, nicht besucht. Ich verstehe deine Position da also durchaus.

    Wenn du Glück hast übernimmt dein Sohn das irgendwann für dich. Meine Tochter redet mit jedem, ich notgedrungen dann auch und ich finde es schrecklich. 😄

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    1. Auf vergleichen hab ich in dem Sinne auch keinen Bock. Darum geht es mir dann wirklich nicht. Fakt ist, ich unterhalte mich besser mit unserer briefträgerin als mit anderen Müttern. Das finde ich irgendwie arg😂 ich fühle mich allerdings auch weniger zu Eltern meines Alters hingezogen. Da hab ich oft den Eindruck selbst als Kind eingestuft zu werden. Oder… Ganz dramatisch.. Als junge Mama, die viel zu früh ein Kind bekommen hat😅🤤 das beste Kommentar einer Mutter in meinem alter… Um genau zu sein, sie war 2 Jahre jünger! War.. Das sie in meinem alter ja noch lieber gelebt hätte.. Also Party und Co. Nun… Ähm…. OK. Ich denke also man wird definitiv kategorisiert und hat dann kaum noch eine Chance auf angeregte, echte Gespräche, wenn man nicht ins Bild passt… Und das ist wirklich schade🙁

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      1. Ja, das Alter ist traurigerweise wirklich ein „Problem“, aber auf beiden Seiten glaube ich. Die Spanne in der man Kinder bekommen kann, ist aber nunmal riesig. Ich hatte in meinem zweiten Geburtsvorbereitungskurs eine werdende Mutti, die war 39 und mit dem ersten Kind schwanger. Ich rechnete nach und dachte mir „Wtf? Wenn ich so alt bin, wie sie, ist meine Große so alt wie ich jetzt“ 😀 Das ist schon irgendwie verrückt, aber so ist es halt und die Erziehung oder das Verhalten der Kinder oder sonst irgendetwas am Alter der Eltern fest zu machen, ist total blöde. Aber du und ich sind dann ja eigentlich der beste Beweis, dass Alter auch hier nur eine Zahl ist. Ich kann mit Müttern in meinem Alter auch eher selten etwas anfangen und mit älteren schon gar nicht, die nehmen mich sowieso nicht für voll, aber ich habe das für mich akzeptiert und vermeide dementsprechend auch ebendiese Gespräche auf dem Spielplatz und Co.

        Aber ich verstehe deinen Wunsch danach auf jeden Fall. Manchmal geht es mir auch so, aber eben nicht um jeden Preis.

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      2. Ich sehe es wie du. Alter ist ziemlich relativ. Ich bin auf jüngere Mamis manchmal neidisch. Ich wollte immer eine junge Mutter sein😂 hat halt nicht geklappt. Zumal ich mir denke, das der Lebensabschnitt „Mama“ für jede Mutter etwas neues ist. Egal ob mit 16 oder 36.
        Ich muss aber natürlich nicht um jeden Preis Kontakt aufnehmen. Es ist eher so, das es allgemein nie klappt, was mir negativ aufgefallen ist🤔 ich renne ja nun nicht von Spielplatz zu Spielplatz und suche andere Mütter zum anquatschen. Oft bin ich ja auch schon in Begleitung und benötige dann auch weniger andere Kommunikation. Mein Mann und ich, finden es nur wirklich kurios, das man immer auf eine ablehnende Haltung stößt… Ohne Chance auf ein „Kennenlernen“. Selbst wenn die Kinder aktiv miteinander spielen. Die Mütter tun dann trotzdem so, als gäbe es einen gar nicht. Zuweilen wird sogar unser Sohn ignoriert. Und wenn man dann geht, Wird das Kind einfach genommen und nicht mal der Höflichkeit halber „tschüss“ gesagt. Mein Sohn stand da schon öfters wie bestellt und nicht abgeholt, weil der Spielpartner mal eben kommentarlos weggepflückt wurde… Und sowas kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Allerdings sind das nun die krassen Beispiele.

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      3. Das ist wirklich schon krass, kenne ich aber auch, sogar mit Eltern aus dem Kindergarten, dass diese einen dann auf dem Spielplatz völlig ignorieren, während die Kinder sofort miteinander spielen. Keine Ahnung, was das ist. Dieses Eltern-Ding wird auch noch schwieriger, wenn die Kinder älter werden, weil das Verabreden in einem gewissen Alter ja noch überwiegend über die Eltern läuft. Gefühlt gehen die meisten Eltern da aber nicht nach dem Willen der Kinder, sondern danach wen sie mögen und wen nicht. Ich freue mich, wenn das irgendwann unter den Kindern alleine geklärt wird, bis dahin müssen wir da durch. 😀

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      4. Bist du noch zu Hause oder habt ihr eine Tagesmutti? 🙂

        Das Problem ist, dass das Verhalten der Kinder automatisch auf dich als Eltern übertragen wird, nur dass auch vierjährige schon eigene Personen sein können, wogegen man weder etwas machen kann noch sollte. Ich habe auch nicht immer Spaß mit meiner Großen, ganz im Gegenteil. 😂

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      5. Ich bin noch zu hause. Mindestens bis September und leide etwas unter dem Lagerkoller 😂 im August geht der Zwerg dann in den Kindergarten.
        Also was das Verhalten anderer Kinder angeht, bin ich einigermaßen abgehärtet. Ich nehme mir mittlerweile aber auch das Recht heraus das andere Kind auch mal zu maßregeln. Zumindest, wenn es zu arg und in Richtung hauen, treten oder beißen geht. Und Kinder tun das halt. Meiner ist auch kein Engel und ich muss immer ein Auge drauf haben, was er gerade macht. Der wirft z. B gern mit Steinen 🙄🤐😑

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      6. Dann wird das sicher auch eine Entlastung für dich, aber natürlich auch eine neue Erfahrung für euch alle. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr da gut rein kommt. Ich hätte manchmal auch gerne mehr Zeit mit meinen Mädels gehabt, genieß es noch so lange. 🙂

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  3. Ich bin keine Mama, aber du bist eine Mama, die ich als Nicht-Mama glaub ich gut „ertragen“ kann, weil du anders bist 😀 vllt ist das das Problem bei den anderen Müttern.

    Und tatsächlich siehst du viel jünger aus als 36 😉 und zumindest vom Gesicht, nicht so als ob du eine Diät nötig hast.

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    1. Haha. Danke für die Blumen!
      Was die Diät angeht… Ich bin 1,64 und wiege über 80 Kilo. Glaub mir. Das sieht man und ein Doppelkinn habe ich im richtigen Winkel auch 🙃 nach der Geburt von Wurzelgnom war ich lange auf 110 kg. Im Grunde will ich ja auch nur noch 10 kg los werden. Dann wäre ich happy. Dann ist nämlich das Doppelkinn wieder weg🤗🤣😅

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      1. Vom Foto her wirkt das aber wirklich garnicht so schlimm. Aber von 110 auf „etwas“ über 80 ist ja schon ein Meilenstein, Glückwunsch. der Rest geht auch noch 😉

        Mein Freund möchte übrigens nun auch abnehmen, da er nicht auf Essen verzichten möchte, versucht er es mit Sport, deswegen steht nun ein Crosstrainer in unserer Wohnung, ich versuch meine Ausdauer zu trainieren, ich bin schlechter als schlecht 😀

        Schönen Tag wünsch ich noch.

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  4. Ich spreche gern mit mir fremden Müttern, find mir auch immer jemanden. War schon als Kind so. Merke aber auch, wenn jemand nicht will. Mamas die nicht mit dir sprechen wollen.. uh das sieht man an der Körperhaltung alleine schon und aller spätestens an der Mimik. 😀 Vergleiche werden bei mir generell abgewürgt mit: „jedes Kind ist anders, meine drei waren alle komplett verschieden von der Entwicklung her!“ – Das Einzige was für mich immer schon schwierig war/ist, ich muss irgendwas an mir haben, dass mir komplett fremde Leute gern ihr größten Probleme erzählen. Viel zu privat und meist sehr emotional.

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    1. Ich lauf immer gegen Wände. 🤔 vielleicht sehe ich nicht sympathisch genug aus. Das Problem mit dem zuviel kenne ich auch sehr gut. Manchmal glaube ich, das liegt daran, das Leute allgemein annehmen, wenn es über Smalltalk hinaus geht, das es okay ist, die Lebensgeschichte auszupacken. Mich persönlich stört das nicht einmal. Ich interessiere mich für die Leben anderer, weil ich Unterschiede uns verhaltensformen sammle, wie andere Leute Briefmarken. Blöd wird es, wenn man zum Psychologen werden muss. Das geht dann zu weit und wird unangenehm.

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      1. ach das glaub ich nicht, es gibt wirklich nicht viele Leute die gern mit fremden Müttern sprechen. Es gibt da diese Mutti-clans, die sich treffen .. da kommste nicht rein, das sind ganz eigene Spezien! (bei uns hier am Land ist das der sogenannte Dorfadel, und dann gibts noch die, die denken etwas besseres zu sein) Am Besten sind Neuzugänge oder bissl auffälligere Leute die nicht der breiten Masse entsprechen. – ja bei mir gehts dann oft mal so in richtung Psychologe.. *seufz*

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  5. Über das Phänomen habe ich ein tolles Buch gelesen: Mut für zwei von Julia Malchow.
    Nachdem die Autorin sich unter anderem aufgrund ähnlicher Erfahrungen wie deiner sich hier nicht in ihre Mutterrolle einfinden konnte, schnappte sie ihren Sohn und fuhr mit der Eisenbahn durch Sibirien und anderes.

    Das kann sich natürlich nicht jeder leisten aber die Beobachtungen, und Erkenntnisse, die sie daraus zieht, fand ich schon spannend.

    Des Weiteren glaube ich, dass dieses nicht-reden-wollen typisch deutsch ist. In Kanada zum Beispiel kommt man fast überall freundlich ins Gespräch. Weil man zusammen wartet. Oder weil jemand seinen Lieblingsweichspüler wieder im Supermarkt gefunden hat und dir unbedingt sagen möchte, wie toll das ist!

    Früher hätte ich vielleicht darüber gedacht, dass das doch nur oberflächlich ist und somit wertlos. Aber im Gegenteil: es ist einfach nur nett und macht eher gute Laune als nur in seinem eigenen Sud durch die Gegend zu ziehen!

    Ahoi!

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    1. Haha. Also eine Zugfahrt durch Sibirien….
      Ist bestimmt spannend. Aber dazu fehlt mir nicht nie das Geld😅
      Ich fand die amerikanische Mentalität da schon toll. Da könnte man sich sogar mit den Kassierern im Supermarkt mal eben kurz unterhalten. Machst du das hier, dann erntet man schnell genervte oder gehetzte Blicke. Wahrscheinlich wirklich ein deutsches Phänomen 🤤🙁
      Finde ich sehr schade.

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  6. Absolut deutsch, wenn wir in England sind, komme ich IMMER ins Gespräch mit jemandem, BESONDERS wenn Püppi dabei ist.
    In Deutschland? Naja da hat man keine Zeit und keine Lust und der andere ist anders und überhaupt hat man schon eine Freundin und mehr als eine geht ja nun wirklich nicht, außer man gehört zu den Elitemuttis, die pro Treffen 5€ hinblättern für Kuchen, den sie dann der Linie wegen doch nicht essen.
    Ach nee, dann lieber nicht. Ehrlich, ich hab’s versucht. Aber mich verstellen, das ist was für die Bühne, nicht für den Spielplatz.Püppi kommt in einem viertel Jahr in den Kindergarten und dann ist gut. Hätte es schön gefunden, sie darauf vorzubereiten, sozusagen, aber naja. Wenn’s nicht klappt, kann ich auch nix erzwingen.

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  7. Ich habe sehr viele Eltern-Kind-Kurse mitgemacht und mich da auch relativ wohl gefühlt, allerdings war ich meistens 5-10 Jahre jünger (mit 25 & 26 Jahren habe ich meine Töchter bekommen) und hatte eher andere Themen, die interessant für mich waren. Letztlich fand ich die Kurse zwar ganz schön und habe mich auch mit den Müttern & Vätern verstanden, aber keine Freunde finden können.

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    1. Schon komisch. Aber ich denke mittlerweile, dass alles passen muss. Kinder und Interessen. Ist halt schade, wenn man nicht mal ins Gespräch kommen kann, weil man abgeblockt wird, finde ich.

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