1000 Fragen an dich selbst (Teil 9-12)

Und wieder eine Woche vorbei und Zeit einige Fragen zu beantworten, die Johanna (Pinkepank) dagelassen hat.

1000 Fragen an mich selbst – #9

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Bisher hätte ich behauptet, dass ich eher der Hundetyp bin. So ganz und gar hat sich das auch nicht geändert. Ich liebe Hunde. Aber sie passen ansonsten nicht mehr so recht in mein Lebenskonzept. Ich empfinde das tägliche Gassi gehen zum Beispiel als anstrengend, zuweilen regelrecht stressig. Gerade dann, wenn man über Tag lange unterwegs ist und panisch nach Hause kommt, betet keine Häufchen und Pfützchen zu finden und dann, obwohl man selber total erschlagen ist, noch mal raus rennen muss. Ungeachtet der Wetterverhältnisse, versteht sich. Auch die Tatsache, dass gerade ein junger Hund gefördert, erzogen und bespielt werden will, ist mittlerweile eine zu große Anstrengung plus Verantwortung. Zumal Wurzelgnom ja dasselbe von mir einfordert. Daher tendiere ich derzeit, obwohl ich das nie geglaubt hätte, eher in Richtung Katze. Eine faule, genügsame Katze, die auf meinem Schoss hockt und bloss gestreichelt werden mag. Ja. Die raus geht und sich selber Gassi führt. Das wäre fein.

162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Wie? Na, in dem ich nett zu der Person bin und versuchen werde, sie näher kennen zu lernen. Oder, wenn ich sie schon kenne, indem ich ab und an kleine Aufmerksamkeiten schenke und gerne Zeit mit dieser Person verbringe.

163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Wenn ich nicht gerade diäte, dann esse ich, weil essen lecker ist. Also nicht unbedingt, weil ich hunger habe. Das ist ja das Problem!

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Klar, nicht nur da, sondern auch mal durch die ganze Wohnung. Mal alleine, aber meistens mit Wurzelgnom zusammen!

165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

Ich gehe ja davon aus, das jeder Mensch irgendwo einen Zwilling hat, der nicht nur genauso aussieht wie man selbst, sondern auch genauso tickt wie man selbst. Daher unterscheide ich mich wahrscheinlich überhaupt nicht WIRKLICH von anderen Menschen, weil es ja zwangsläufig MINDESTENS einen Menschen da draußen gibt, der genauso tickt. Bis vor kurzem hätte ich auf so eine Frage damit geantwortet, dass ich mir unheimlich gerne Reale Kriminalgeschichten und Dokumentationen über Serienmörder reinziehe. Aber mittlerweile habe ich lesen dürfen, dass es hier in Bloggerkreisen mindestens noch eine weitere Person gibt, die das auch gerne macht. Nä? Fraggle?

166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Es gibt viele Jugendfilme, die ich, als ich noch dazu gehörte, sehr gerne angesehen habe. Empfehlen würde ich auf jedenfall „Die Goonies“. Ich finde das ist ein wunderschöner Film über Freundschaft, Unterschiede, Liebe, Mut und Aufopferung. Mit der richtigen Prise Humor, Abenteuer und Spannung.

167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Nicht zwangsläufig. Früher hab ich das ein paar mal gemacht. Vor allem, wenn ich selbst die Party ausgerichtet habe und dachte, es gehöre zum guten Ton als Gastgeber bis zum bitteren Ende dabei bleiben zu müssen. Heute gehe ich, wenn ich müde werde (also so gegen 22 Uhr spätestens). Das gilt auch für meine eigenen Partys. Man kann auch ohne mich Spaß haben, während ich mich ins Schlafzimmer zurück ziehe und schlafen gehe!

168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Abgesehen von diversen Kinderliedern?! Da muss ich nachdenken. Ich habe es nämlich nicht so sehr mit Titeln … Lovers on the Sun von David Guetta stand bei mir vor kurzem noch ziemlich hoch im Kurs. Ebenso wie Titanium vom selben David.

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja. Das tue ich. Zumindest bei wichtigen, vor allem amtlichen telefonaten. Ich notiere mir zum Beispiel fragen und führe Monologe in denen ich mögliche Dialogoptionen durchgehe. Ich spreche sie dann den ganzen Tag entweder laut oder in meinem Kopf vor mich her. Das nervt wahnsinnig, aber anders kriege ich ein wichtiges Telefonat nicht hin.

170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Gestern, als Wurzelgnom einfach nicht schlafen wollte obwohl es schon 20 Uhr durch war, er dann aber endlich die Kurve bekam und dann meine Mutter anrief um ihn direkt wieder zu wecken. Da hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch.

171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit meinem Mann und meinem Sohn!

172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Triff eine Entscheidung und schau dir an was passiert. Gefällt dir das Ergebnis nicht, dann ändere deine Wahl und versuch es erneut.

173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

EIS! EIIIIIIS!

174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Oh Gott. Ja … also … ich stehe auf bestimmte Komponente. Eine Mischung aus süß und frisch. Eher leicht als schwer, aber durchdringend. Nicht aufdringlich, eher dezent. Mein Lieblingsparfüm ist von Chancel „Chance“ leider so teuer, dass ich es mir schon seit einigen Jahren nicht mehr leisten konnte. Ich habe aber vor es mir zu kaufen, wenn ich wieder Geld verdiene! Wenn es mir jemand schenken und zuschicken will, sage ich jedenfalls nicht nein! Kostet ja auch nur schlappe 70 Euro 😉

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175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

„Tally, mit ihrem Talent zu lügen, sollten sie Autoverkäufer werden. Darin wären Sie richtig, richtig gut!“ Und das von jemanden, den ich nie angelogen habe. Diese Kritik an meiner Persönlichkeit belastet mich noch heute. Natürlich lüge ich ab und an und ich bin ein meister der Ausreden und Rechtfertigungen. Aber … Autoverkäufer?! Ich finde, ich habe besseres verdient!

176: Wie findest du dein Aussehen?

Mein Aussehen? Ist das die Frage, ob ich mich mit mir selber und wie ich aussehe wohl fühle oder nicht? Es gibt sicherlich schönere Menschen als mich. Aber es gibt wahrscheinlich auch einige, die weniger schön sind als ich es bin. Als Frau neige ich natürlich dazu, dass ich, wenn ich nur lang genug darüber nachdenke, tausend Sachen finde, die ich nicht gut finde und die eigentlich anders sein sollten. Alles in allem würde ich aber sagen: Ich bin wie ich bin. Also finde ich mein Aussehen einfach mal okay. Trotz der vielen Narben.

177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Nein, definitiv nicht immer.

178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Ja, wenn sie notwendig wäre oder man mir sie bezahlen würde. Dann würde ich mir wohl das Fett absaugen lassen und mir ein paar Monate diät sparen. Oder so eine richtig geile Behandlung gegen Orangenhaut durchführen lassen. Ansonsten würde ich aber nicht an mir rumschneiden lassen. Ich habe sowieso schon so viele Operationsnnarben, dass man da nicht mehr viel machen könnte.

179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

Haha. Einen? Star Wars, die alten Teile und Alien 1-4, 2011, Independence Day, Arielle die kleine Meerjungsfrau, König der Löwen. Dawn of the Dead …

180: Füllst du gerne Tests aus?

Tatsächlich tue ich das unheimlich gern! Nicht, weil ich von dem Ergebnis überzeugt bin, sondern eher, weil mich zuweilen schwer amüsiert auf was für Ergebnisse man kommt.

1000 Fragen an mich selbst – #10

181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Früher hätte ich ohne zu zögern „Ja! Klar! Sofort“ gebrüllt und mich postwendend ins Mittelalter versetzen lassen. Heute weiß ich, dass es da gar keine Einhörner und Drachen gibt. Keine Hexen und keine Zauberer. Das die Straßen nach Scheiße stanken und die meisten Menschen bedauerlicherweise auch. Und ich weiß, wie man Zahnschmerzen behandelt hat.

Daher ist meine jetzige Antwort: Nein! In eine andere Zeit definitiv nicht. Ich bleibe in der Moderne, wo ich mich der Dekadenz des Internets hingeben kann, wann immer ich Lust dazu habe und wo es Mittelaltermärkte gibt, die ich gerne mal besuche, wenn ich doch mal wieder eine Prise Vergangenheit um mich herum genießen will.

182: Wie egozentrisch bist du?

Früher hat man von mir behauptet, ich sei sehr egozentrisch und ich dachte das von mir selbst ebenfalls. Damals verwechselten die besagten Personen, die dies von mir behaupteten, jedoch Egozentrik mit Introvertiertheit. Ich bin sehr introvertiert, habe nur ein paar Neigungen zum extrovatierten und bin ansonsten das ganze Gegenteil von egozentrisch, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, die aber eher dem Egoismus zuzuschreiben wären.

183: Wie entspannst du dich am liebsten?

Auf dem Sofa, bei einem spannenden Hörbuch oder am PC beim Beitrag schreiben oder einem guten Spiel!

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Nicht mehr so arg wie früher. Hauptsächlich liegt das allerdings daran, dass ich meine Aktivitäten nicht mehr von anderen abhängig mache. Ich lasse nicht mehr machen und erwarte, dass man mich mit einbezieht, ich mache selbst und beziehe ein, wen ich einbeziehen will. Auf diese Weise fühlt man sich eher selten ausgeschlossen. Als ich zurück in die Uni kam, da habe ich mich allerdings am Anfang sehr von der Studentengemeinschaft ausgeschlossen gefühlt, da mir einfach der Zugang fehlte. Am Ende hab ich dann doch ein paar nette Leute kennengelernt und das Zugehörigkeitsgefühl war wieder da. Also alles gut.

185: Worüber grübelst du häufig?

Geld. Ich grübel häufig über unsere Finanzen und wie man was am Besten macht. Dementsprechend grübel ich an zweiter Stelle auch reichlich oft über die Zukunft und wie, wann, was getan werden muss, damit alles gut wird. Nebenbei grübel ich zuweilen über die Welt, über mögliche Zombieapokalypsen und diversen anderen Schmarn. Ich bin so oder so ein Grübler, kann aber gar nicht alles hier zusammenfassen, weil es den Rahmen sprengen würde. Abgesehen davon würde die Hälfte von dem wahrscheinlich eh keine Sau interessieren!

186: Wie siehst du die Zukunft?

Hoffentlich rosig!

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Ich bin meinem Partner in dem Moment aufgefallen, als er mit seiner damaligen Freundin aus dem Zug stieg und ich ihm die Hand zur Begrüßung reichte und mich vorstellte.

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meiner Mutter … (behauptet man!)

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Die Frage gab es doch schon mal, oder? Nein? Dann habe ich es einfach schon des Öfteren in einem anderen Zusammenhang geschrieben. Moment, ich drücke die Rückspuhltaste: Sofa, Hörbuch, Pc-Spiel, Serie, Sofa.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

So unabhängig, wie man mit Familie sein kann. Ich mache gern mein Ding, aber natürlich habe ich auch diverse Verpflichtungen, die ebenfalls getan werden wollen. Die Zeit dazwischen gehört mir.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Zwangsläufig, ja. Und immer wieder, obwohl ich es gar nicht gern tue und es mir zuweilen lieber wäre, dass jemand anderes mal das Ruder in die Hand nehmen würde. Andererseits bin ich mit Entscheidungen, die über meinen Kopf hinweg getroffen werden, oft nicht unbedingt glücklich oder habe bessere Ideen. Am Liebsten ist es mir daher, man bezieht mich einfach in Planungen mit ein. Wenn dann jemand anderes die Iniative ergreift, bin ich zufrieden. Hauptsache auch meine Stimme wurde kurz (an)gehört.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

An alle! Die beste allerdings, habe ich an meinen Wellensittich „Flocki“ der schon nach einem Tag so Zahm war, dass ich mit ihm auf meiner Schulter nach draussen gehen konnte. Leider hat ihn mein damaliger Hund aus der Luft gefangen und gefressen … weshalb ich vielleicht ein paar weniger gute Erinnerungen an besagten Hund habe ….

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Soll ich weinen? Natürlich nicht!

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Das ist ziemlich unwahrscheinlich, auch wenn ich derzeit keine Lust hätte irgendwo anders hin zu ziehen. Ich mag es hier. Ich liebe die Ruhe und die Umgebung und mag meine liebe Nachbarin und ihre Familie. Aber das Leben geht weiter. Die Erde dreht sich. Es ist abzusehen, dass wir nicht für immer hier leben werden. Sollte es mit dem KiWu wie geplant weiter gehen und sollte es klappen, wäre es ja auch möglich, dass ich z.B. statt einem Kind plötzlich zwei Kinder bekomme und spätestens dann wäre unsere Wohnung zu klein.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Bei mir macht der Ton die Musik. Kritik macht mich, wenn sie begründet ist, immer ein wenig traurig. Schließlich dient sie dazu, einem zu zeigen, dass etwas nicht passt und verändert werden muss oder sollte. Da kommt man zwangsläufig ins Grübeln. Gelingt dann jedoch die Veränderung zum Positiven, dann ist das sehr erfreulich und oftmals bin ich dann reichlich dankbar über die entsprechende Kritik. Was ich allerdings gar nicht leiden kann, sind stupide Aussagen wie: „Das ist scheiße“ ohne jegliche Erklärung. Oder „Ich finde du bist Scheiße“ ebenfalls ohne nennenswerte Erläuterung, warum das so ist. Mit einer solchen Kritik kann ich nichts anfangen. Niemand kann das. Sie ist nicht konstruktiv, sondern einfach nur verletztend und dann reagiere ich auch entsprechend verletzt.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Ja.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Ja! Wo und wann immer ich kann!

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Über Wurzelgnom, als ich ihm einen Haarbüschel in die Hand drückte, nachdem ich meine Brüste gereinigt habe und er mir eben diesen Büschel total entgeistert mit einem deutlichen „Ihhh, Mama“  wieder zurück gegeben hat.

199: Glaubst du alles, was du denkst?

Nein! Und ich empfehle jedem anderen, dass ebenso zu halten. Die eigenen Gedanken sind nur mit mehrfacher Überprüfung wirklich glaubhaft zu nennen und sollten, so oft es geht, hinterfragt werden. Die Wahrnehmung eines Menschen ist oftmals so beschränkt und das ohne das wir es merken!

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Legänderes ….Fest? Was soll das sein? Legendär im Sinne von unbeschreiblich toll? Meine Hochzeit! Das Essen war zumindest wirklich legendär geil!

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1000 Fragen an mich selbst #11

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Bis auf meine liebe Nachbarin, kenne ich unsere Nachbarn nur vom sehen her. Ich weiß ansonsten nicht einmal deren Namen, obwohl sie lustigerweise meinen kennen, den meines Sohnes und den meines Mannes.

Ups.

202: Hast du oft Glück?

Nein, gar nicht. Aber wenn ich Glück habe, dann richtig!

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Definitiv von der Patin. Sie liebt romantik, kitschige Filme, Musicals, ist stark religiös,  trägt immer bunte Farben und isst nicht gerne Sushi!

204: Was machst du anders als deine Eltern?

Ziemlich viel, will ich meinen und auch hoffen.

205: Was gibt dir neue Energie?

Zeit für mich am Pc.

206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Nein! NEIN! NEEEEIN! Die Pubertät war grauenhaft!

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Das kommt alle Naslang immer mal wieder vor. Erst vor einigen Wochen als Wurzelgnom mit Fieber erkrankt war z.B.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit meinen Chat-Rpg-Charakteren und der entsprechenden Welt in der sie leben.

209: Blickst du dich oft um?

Ja. Ich behalte in der Regel meine Umgebung immer, stets und ständig im Auge.

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Das ich sie analysiere, während ich mit ihnen spreche, versuche heraus zu finden, wie sie ticken, um mich entsprechend anpassen zu können.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Haushalt. Putzen. Ordnung. Ich krieg das einfach nicht hin und es ist und bleibt ein ewiges Streitthema.

212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf den Abend!

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Keine mehr. Ich habe meine Freundschaften, die ich brauche.

214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich …. tilte? Hyperventiliere und renne panisch im Kreis?! Ich werde aggressiv, depressiv und müde, während ich mich gleichzeitig kopfüber in die Arbeit stürze.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Ja, definitiv. Ich passe mich den Umständen an, bis ich mich sicher genug fühle ich selbst zu sein.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

  • Ich bin chaotisch und unordentlich
  • Ich bin sozial und hilfsbereit
  • Ich kaufe zuweilen definitiv mehr ein, als gut für die Haushaltskasse ist
  • Ich bin verfressen
  • Ich habe Probleme mit dem Magen
  • Ich bin Allergiker
  • Ich habe eine Rechtschreibschwäche
  • Ich habe Neurodermitis
  • Ich fahre gern Auto
  • Ich habe einen guten Orientierungssinn
  • Ich liebe Tiere
  • Ich bin eher Nachtmensch als Tagmensch
  • Ich will Weihnachten immer mit der Familie feiern
  • Ich muss (will) immer wissen, was ich geschenkt bekomme und kann, wenn ich etwas an jemand anderen schenke, kaum bis gar nicht bis zum Tag X warten!
  • Ich bin großzügig
  • Ich trinke keinen Alkohol
  • Ich kann gut reden

217: Kann man Glück erzwingen?

Erzwingen? Da Glück keine Person ist, glaube ich nicht, dass das so funktioniert. Man kann aber daran arbeiten. Hab ich nicht bei irgendeiner Frage schon gesagt, dass es im Leben nichts gratis gibt? Das gilt auch für das Glück.

218: Welcher Streittyp bist du?

Ich bin ein Hitzkopf, der schnell in die Luft geht und dann von Jähzorn übermannt wird. Ich bin reichlich rasch auf 180, kühle aber auch schnell wieder ab, besonders dann, wenn sich Dinge klären lassen. An Dingen die mich stört, beiße ich mich fest, wie ein Hund an einen Knochen. Und ich nage … und nage … und nage. Anders sieht es aus, wenn ich mal die 200 erreicht habe. Dann wird es kritisch. Dann komme ich, verwüste, zerstöre und kehre nie wieder zurück.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Hä? Nein?

220: Wie klingt dein Lachen?

Das weiß ich nicht. Ich lache eher selten und wenn mehr in mich hinein. In meinem Kopf klingt es schallend, aber ich fürchte, ich quietsche eher herum wie eine Maus mit Asthma. Besonders bekannt ist mein „Chchchchch“, wenn ich etwas besonders komisch finde, aber nicht laut lachen kann/will/darf.

1000 Fragen an mich selbst #12

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Wenn es Liebe auf den ersten Blick gibt, warum nicht auch Freundschaft auf den ersten Blick? Mir persönlich ist das aber beides noch nicht passiert!

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Ja, natürlich!

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Ja. Das war ich tatsächlich schon mal. Und zwar in meinen jetzigen Ehemann. Seine damalige Freundin war einer meiner besten Freundinnen. Als die Beziehung kriselte, führte ich viele Gespräche mit beiden. Durchaus mit der Intention die Beziehung zu kitten und für ein besseres Verständnis zu sorgen. Leider bemerkte ich dabei, dass mir die Ansichten meiner Freundin nicht sonderlich zusagten. Ich fand ihre Handlungen und Gedanken unfair, während ich die meines jetzigen Mannes nachvollziehbar fand. Irgendwann im Sommer des gleichen Jahres registrierte ich dann Gefühle, die ich eigentlich nicht haben wollte. Zumal beide noch ein Paar waren. Ich hielt mich daher zurück und bemühte mich den Kontakt zu verringern. Das gelang auch. Als sich schließlich beide trennten, aber noch freundschaftlich miteinander umgingen, lud ich sie zu Sylvester zu meiner Party nach Hause ein. Dort küssten mein jetziger Mann und ich uns zum ersten Mal und das war’s. Meine Freundin war danach leider nicht mehr meine Freundin und viele andere Freunde kehrten meinem Mann und mir den Rücken zu, weil sie der Meinung waren, ich hätte meiner Freundin den Freund ausgespannt. Das war ein ziemlich trauriger Start in die Beziehung zu meinem Mann, welche aber nun immerhin seit 16 Jahren besteht.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?

Ja, das tue ich. Ich sortiere Menschen nach Aussehen, Art und Verhalten. Dabei habe ich allerdings sehr differenzierte Schubladen. Nur weil jemand schäbig aussieht oder ungepflegt wirkt, kommt er, wenn er sich entsprechend anders verhält, nicht direkt in die „zu Vermeiden“ Schublade. Einer meiner besten Freunde sieht aus wie ein ungepflegter Zottelyeti mit entsprechendem Körpergeruch, gehört aber zu den intelligentesten Menschen, die ich je kennenlernen durfte. Außerdem kann er grandios tollen Kirschkuchen backen!

225: Welches Geräusch magst du?

Ich mag knisternde Geräusche.

226: Wann warst du am glücklichsten?

Meine Standartantwort auf solche Fragen wäre: Niemals! Aber das stimmt natürlich nicht. Meistens kann ich mich, in dem Moment, wo sie mir gestellt wird, nur nicht erinnern. Ich würde auch gern sagen, dass es die Geburt meines Sohnes war. Aber dem war nicht so. Eigentlich war ich da nämlich nur unendlich erleichtert. Später, als mein Mann mir eine Scheibe Brot mit Schinken brachte, war ich wiederum saumässig glücklich. Ich würde daher sagen, dass die Lebensphase als Mama mich durchaus oft sehr glücklich macht. Auch wenn es im Gegenzug mindestens so viele unglückliche Momente gibt. Trotzdem. Jetzt. Die Pase jetzt, ist wann ich am glücklichen war und bin.

227: Mit wem bist du gern zusammen?

Mit den Menschen, die mir viel bedeuten. Eine einzelne Person zu benennen wäre da einfach nur vermessen.

228: Willst du immer alles erklären?

Absolut, ja! Ich muss mich einfach IMMER rechtfertigen und erklären, warum dies und das und jenes nicht. Immer. Selbst wenn mir die Leute schon sagen: „Tally! Du musst dich nicht rechtfertigen!“ Dann rechtfertige ich mich dafür, dass ich mich gerade rechtfertige.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Puh. Ich lebe mit so vielen Ängsten, die ich tagtäglich überwinde, dass ich die Frage nicht wirklich beantworten kann oder auch nicht beantworten will. Manche Ängste bin ich gewohnt zu überwinden. So sehr, dass mir kaum noch auffällt, dass sie mir Angst bereiten, bis die Erleichterung  einsetzt, dass ich es geschafft habe. Ein Hasenfuß bin ich jedenfalls nicht. Da die meisten meiner Ängste nicht rational zu begründen sind, widme ich ihnen nur wenig Aufmerksamkeit und habe sofort einen Schlachtplan im Kopf sie entsprechend anzugehen. Ich sehe mich daher eher als einen Ritter, der das Schwert und das Schild in die Hand nimmt, um Todesmutig das Haus zu verlassen und einen Drachen zu erschlagen. Koste es was es wolle.

230: Was war deine größte Jugendsünde?

Bis auf das Klauen, habe ich eigentlich nichts großartig angestellt. Ich war ein eher braves Kind, wenn man außer acht lässt, dass ich mich nicht immer an alle Regeln gehalten und meine Eltern tyrannisiert habe, wo es nur ging. Eine Sünde war bestimmt, dass ich immer heimlich im Wohnzimmer geraucht habe, wenn ich mitten in der Nacht, verbotener Weise an den PC gegangen bin, um mit meinen Online-Freunden zu chatten.

231: Was willst du einfach nicht einsehen?

Das ich wie meine Mutter bin!

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Das ich einen „Lorn“ mache. So. Nun, das ist schwer zu erklären. Dazu muss man zuerst wissen, dass ich ein World of Warcraft spieler der ersten Stunde war und das Spiel ca. 2 Jahre lang gesuchtet habe. Auf der Seite der Horde, habe ich eine weibliche Taurin gespielt. Eine Jägerin. Und diese Jägerin hatte einen Bären, der da hieß: „Lorn“.  Gespielt haben mein Mann und ich das Spiel mit realen Freunden. Wir hatten unsere eigene Gilde und wir gingen natürlich auch immer zusammen in die verschiedenen Dungeons. Einer dieser Dungeons war Gnomeregan. Gerade hatten wir besagten Dungeon zur Hälfte geschafft und waren mit einem Aufzug nach unten in eine große Halle hinab gefahren, da stellte ich fest, dass mein Bär Lorn verschwunden war. „Wo ist denn Lorn hin?“ fragte ich irritiert. Auch die anderen sahen sich um, konnten ihn aber nicht sehen. Ich versuchte ihn freizulassen und dann wieder zu rufen. Ging aber nicht. Schließlich zuckte ich mit den Schultern und wir maschierten weiter auf die nächste feindliche Gruppe zu. Ohne Bär fühlte ich mich zwar etwas nackig, aber deshalb die Instanz abzubrechen kam auch nicht in Frage. Gerade griffen wir die Gruppe Feinde an, da sahen wir, wie mein Bär Lorn die Rampe hinunter auf uns zu gehoppelt kam. „Da ist er ja wieder, der Lorn!“ rief es im Chor. Durchaus erfreut. Das änderte sich, als wir sahen, was uns Lorn da mitgebracht hatte. Denn irgendwie war es ihm gelungen den kompletten Respawn des Dungeons mitzubringen. Natürlich sind wir daraufhin alle gestorben. Später hat man das übrigens geändert und tierische Begleiter zogen keine Agro mehr. Noch heute darf ich mir, bei Missgeschicken, für dich ich im Grunde nichts kann, die Frage anhören, ob ich schon wieder einen „Lorn“ gemacht hätte.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Meine Hochzeit!  Wobei ich da ein oder auch zwei Sachen anders handhaben würde.

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Mehr Geld. Zeit kann ich mir dann nämlich kaufen!

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Nein. Niemals und unter keinen Umständen.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Ich würde gerne ja sagen, aber meistens sind es andere, die erkennen, dass ich gerade an meine Grenzen stoße. Ich selbst neige eher dazu, sie stets und ständig zu überschreiten und erst bei den ersten Anzeichen, dass eben dies geschehen ist, zu reagieren und mich zurück zu nehmen.
237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja. Mehrmals.

238: Hast du einen Tick?

In meiner Kaffeetasse muss immer ein kleiner Löffel sein. Immer! Und mein Sohn ist immer farblich passend angezogen. Auch die Motive müssen stimmig sein. Soll heißen, wenn er einen Body mit einem Auto drauf trägt, dann auch die passenden Strumpfhosen, T-shirt und Hosen! Sonst bin ich unglücklich.
239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Glück ist eine Momentaufnahme, die manchmal viel zu schnell wieder vergessen wird. Restlos glücklich sein, für immer und ewig, das ist eine Utopie. Das gibt es einfach nicht. Man hat schlechte und man hat gute Tage. Gute Tage bedeuten aber nicht zwangsläufig, dass man an diesem Tag auch besonders glücklich war. Menschen, die danach streben immer glücklich zu sein, die leben in einer Traumblase, machen sich selber etwas vor und kommen niemals an. Außerdem neigen sie dazu das Glück, was ihnen in einem Moment beschienen ist, nicht restlos wahrzunehmen. Daher finde ich es sehr viel wertvoller die Momente einzufangen, sie zu sammeln und sie rückblickend auch noch als glücklich empfinden zu können. So können ganze Lebensphasen reines Glück sein, selbst wenn nicht jeder Tag gleich glücklich war.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meinen Liebsten. Ja. Mit den Menschen, die mich durch mein Leben begleitet haben. Die mich kennen, die ich kenne. Die in meinem Herzen sind. Der Gedanke, einfach zu gehen, ohne Abschied nehmen zu können, bricht mir das Herz.

 

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4 Gedanken zu “1000 Fragen an dich selbst (Teil 9-12)

  1. Zu 165.: Schuldig im Sinne der Anklage! 🙂

    Zu 183.: Ich empfehle „Kingdom Come: Deliverance“ – obwohl man für den Kaufpreis, den man bei Steam entrichten müsste, auch schon fast „Chanel Chance“ bekommt … 🙂

    Und zu 232.: Sehr, sehr geil! XD Hat so ein bisschen was von „Leeroy Jenkins“. 😉

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    1. Jetzt muss ich die letzte Nummer abklappern. Was war das denn für eine Frage? Moment! 😀 Ah 😀 Der Lorn ^^ und ja, wohl wahr. Wird mir wahrscheinlich bis zum Ende meiner Tage anhaften! 🙂 Kingdom Come hat bei mir immer noch den faden Beigeschmack des männlichen Hauptdarstellers *sign* obwohl sich das Spiel an sich gut ausmacht. Aber ich hab jetzt Skyrim endlich mal gespielt (weil ich dank Mods endlich mal eine schöne Frau erstellen konnte, die meinen ästhetikansprüchen genügte) und bin nun fast mit Ni No Kuni 2 durch. Allerdings werde ich in nächster Zeit wohl eher gar nicht dazu kommen irgendwas zu spielen, weil ich gerade richtig mit der Bachelor starte und nun einige Termine zu machen sind. Dann anmelden. Dann schreiben. Wahrscheinlich bin ich am Abend dann zu platt um noch irgendwas zu machen, außer die Wand anzuglotzen xD

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      1. Och, die Wand anglotzen kann auch schön sein! 😉

        Und, richtig, da war ja was, der Protagonist war das Problem. Aber das gilt ja eigentlich für viele Spiele die jetzt nicht gerade einen Charakter-Editor haben oder „Tomb Raider“ heißen. Da entgeht Dir schon vieles … 🙂

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      2. Ich hab dann immer das Gefühl von verlorener Zeit 😦
        Und ja, leider, leider, leider. The Witcher z.B. Hab ich bestimmt schon mal gesagt? Oder? Eine Schande. Wieso darf der Witcher alle Frauen flachlegen, aber nicht die Frau alle Männer?! Versteh das nicht. Total diskriminierend! Jawohl! Aber deshalb mag ich Spiele mit Charakter-Editor ja besonders gern. Dragon Age braucht von mir aus auch niemals damit aufhören Nachfolger zu produzieren. Von mir aus darfs aber auch ein RPG mit mehreren Figuren sein. Also a la Final Fantasy. Dann komme ich auch mit einer männlichen Person in der Hauptrolle klar. Ist mir zumindest neulich bewusst geworden. Problematisch wird es tatsächlich nur, wenn die komplette Identifizierung mit der Person aufgrund des Geschlechts nicht hinhaut. Dann kann die Story noch so toll sein, ich finde nicht ins Spiel und schaue lieber meinem Mann zu, wie er das Spiel spielt ^^ …
        Komisch … das er bisher noch nicht darauf kam, das der Kingdom Comes angeschmachtet hat. Liegt vielleicht daran, das er gerade endlich Inquisition spielt, was er schon seit Erscheinen auf dem Rechner hat. Hm.

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