Das Schweinchen

Als die Patin das letzte Mal zu besuch bei uns war, da war Wurzelgnom noch ein gutes Stück kleiner. Er fing gerade damit an den Tieren in seiner Umgebung eine Stimme zu geben.

Ihr wisst schon. Das obligatorische. Mähen für Schafe. Muhen für Kühe. Grunzen für Schweine.

Da wir die Straße runter ein kleines Gehege mit Wildschweinen haben, welches wir gern besuchen, lernte er das Grunzen relativ schnell. Und natürlich, wie bei eigentlich allen Kindern wurde das Grunzen zu einem ganz obligatorischen Laut für alles, was auch nur entfernt nach Schwein aussah.

Nun kam also der Tag an dem die Patin uns besuchte.

Mein Sohn sieht sie. Starrt sie an und grunzt los, wie ein Verrückter.

Während die Patin noch etwas irritiert drein schaut, nehme ich Wurzelgnom hoch und sage, nicht ohne mütterlichen Stolz:

„Ach, das macht er neuerdings immer, wenn er ein Schwein sieht!“

Erst aufgrund des leicht irritierten bis pikierten Blickes den ich von der Patin zugeworfen bekam, wurde mir klar, das meine Worte von mir ein wenig unglücklich formuliert worden waren.

So war’s nicht gemeint! EHRLICH!

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3 Gedanken zu “Das Schweinchen

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