DmK Rezept #3 – Putencurry mit Mandarinenreis

Dieses Gericht entstand in Anlehnung an ein Diät-Gericht aus dem Buch „Brigitte Diät“ geschrieben von Helga Köster, erschienen 1979 (!), weshalb ich mir entsprechende Freiheiten erlaubt habe, es nach meinen Vorstellungen anzupassen. Mit seinen 400 Kcal war es mir als Hauptmahlzeit auch ein wenig zu ‚light‘. Bei mir hat es daher ein paar Kcal mehr!

Putencurry mit Mandarinenreis

Rezept Angabe bezieht sich auf ein Gericht für 2 Personen und einen Wurzelgnom bzw. Gnomin!

Was man braucht:

140 g Basmatireis (roh)

1 Zucchini

1 Dose Mandarinen (wahlweise 2 frische Mandarinen. Wäre mir lieber gewesen, aber ich hatte wenig Zeit zum Kochen und die Mandarinenstücke hätte man abschälen müssen …)

200 g Putengeschnetzeltes

10 g Cashewnüse (NICHT FÜR DIE WURZELGNOME! Das ist nur ein Highlight für uns Große. Es gehen natürlich auch alle anderen Arten von Nüssen!)

1 Zwiebel

4 EL Tomatenmark

1 Knoblauch

Gemüsebrühe

1 TL Zitronenkonzentrat

1 TL Kokosnussöl

1 TL Soja Souce

2 TL Curry

Salz, Pfeffer (oder eben nach Geschmack würzen. Aber bitte nicht vergessen, dass wenn Wurzelgnome mitessen, nicht zu viel zu salzen und zu pfeffern!)

569 Kcal pro Portion!

So wird’s gemacht:

Ich fange mit dem Reis an. Bis dieser fertig ist, ist nämlich auch das Essen fertig. Ich persönlich habe einen Reiskocher. Der erledigt das kochen für mich. Menge abwiegen, doppelt Wasser, rein in den Kocher und schon muss ich mich nicht mehr darum kümmern.

Dann natürlich ist das Gemüse dran. Zucchini halbieren, in dünnere Längsstreifen schneiden und dann wiederum in dünnere (nicht zu dünn, aber keinesfalls dick!) Scheibchen schnibbeln. Zwiebeln klein schneiden. Knoblauch ebenfalls klein hacken.

Cashewnüsse in gröbere Stücke schneiden.

Bevor ich mit Kochen starte, rühre ich etwas mehr als eine halbe Tasse Gemüsebrühe an! (Betonung liegt auf Tasse. Kein größerer Kaffeepot!)

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Jetzt kann es auch schon ans Kochen gehen. Zunächst brate ich die Cashewnüsse in 1 TL Kokosnussöl scharf an, bis sie angenehm gebräunt sind. Dann fülle ich die Nüsse zurück in ihr Glas, wo sie auf ihren Einsatz warten müssen. Das restliche Öl bleibt in der Pfanne! Bitte nicht mit umschütten!

Danach Zwiebeln und Knoblauch scharf anbraten, bis sie allmählich braun werden. Danach 2 TL Currypulver hinzugeben und unter ständigem rühren 1 Minute kochen lassen. Dann ganz fix die 4 EL Tomatenmark hinzugeben und rühren, rühren, rühren. Nicht anbrennen lassen. Das Tomatenmark wird sich mit dem Curry, Zwiebeln und Knoblauch mischen und grobe Klumpen bilden. Keine Sorge, das gehört so!

Jetzt fix das Putengeschnetztel hinzuwerfen. Etwas Soja Souce drüber und mit der Gemüsebrühe und dem Zitronensaft nach kurzem anbraten ablöschen. Deckel drauf und ca. 5 Minuten dünsten lassen, ehe die Zucchini hinzugegeben werden. Nun noch weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten lassen. Ab und an umrühren, damit nichts anbrennt.

Damit Leben, dass es dem werten Göttergatten einfach nicht gelingt den Wurzelgnom aus der Küche fern zu halten, obwohl er es versprochen hat und dementsprechend nur darauf achten, dass er einem nicht den Herd auseinander nimmt!

So. Fast geschafft. Der Reis sollte nun fertig sein. Also Pfanne vom Herd, alles ausschalten (gucken ob Wurzelgnom noch irgendwas angeschaltet hat, was definitiv nicht an sein sollte …) und den Reis in die Pfanne geben. Untermischen. Nun kommen auch die Mandarinen zum Einsatz, die ebenfalls untergehoben werden. Für die Großen die schon fertigen Cashewnüsse drüber streuen. Essen sofort servieren!

Wahnsinnig lecker war das! Wirklich ein Genuss! Und so sah es bei Wurzelgnom aus. Freilich mit seinen heißgeliebten Trauben und etwas Brot mit Frischkäse. Zum trinken gab es diesesmal eine Saftschorle.

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Und hats dem Gnom geschmeckt?!

Aber Hallo! Ich war total überrascht, weil Wurzelgnom kein großer Fan von Curry ist und mein Mann ihm zudem kurz zuvor ein Knäckebrot und eine ganze Banane gefüttert hat. Der Currygeschmack war aber sehr dezent und seine Portion hat er komplett leer gefuttert. Wie so oft war Brot nicht seins. Das ist liegen geblieben. Die Trauben wurden aber freilich alle gegessen. Ganz besonders heiß war Wurzelgnom natürlich auf die Mandarinen, die er als erstes aus dem Reis gepflückt hat und von denen wir ihm auch noch ein paar Extra von unserem Teller geben musste. Das Fleisch war nicht optimal für ihn. Ich musste die Stücke ganz klein machen, damit er sie essen konnte. Hat er dann auch getan, wobei ich ihm von Anfang an nur zwei Stückchen Fleisch gegeben habe, da ich schon ahnte, dass er das eventuell nicht gut essen kann.

In diesem Sinne: Wohl bekommt es!

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