The Mystery Blogger Award

Überraschung gelungen. Ich wurde tatsächlich mal wieder für einen Award nominiert und freue mich total darüber. Eigentlich sollte ich jetzt etwas für die Uni machen. Aber … mich juckt es in den Fingern und wie soll ich mich auf eine Präsentation konzentrieren, wenn ich im Hinterkopf die ganze Zeit den Award herumgeistern habe?

In diesem Sinne bedanke ich mich ganz herzlich bei Impressions of Life für die Nominierung zum Mystery Blogger Award! Ich lese unheimlich gern von ihr und ihrem Wunschkind und finde es immer wieder schön, wie sie mit den sowohl alltäglichen als auch nicht so alltäglichen Problemen umgeht, welche die Hochsensibilität so mit sich bringt. Da ich als Kind selber Hochsensibel war, bin ich mir sicher, dass ihr Kind ihre Mühen eines Tages sicher sehr zu schätzen wissen wird.

Der Mystery Blogger Award wurde übrigens von Okoto Enigma gestartet, eine englische Literaturstudentin, die von Wilhelm Shakespeare und Jane Austen inspiriert wurde. Sie schreibt über Lifestyle, Beauty- und Mode. (Und ja, das hab ich jetzt nur kopiert!)

Die Regeln für den Award:

  • Stelle das Logo in dein Blog.
  • Liste die Regeln auf.
  • Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
  • Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Drei Dinge über mich:

  • ICD-F44 (Dissoziative Störung) so lautet der Internationale Code für die psychische Erkrankung unter der ich leide und über die ich niemals bloggen werde. Ich blogge nicht darüber, weil ich der Meinung bin, dass man sich nicht auf seinen psychischen Erkrankungen ausruhen sollte, das sie keine Entschuldigung für Fehlverhalten oder Versagen sein dürfen und weil es mir so vorkäme, als würde ich mich in Form von Erklärungen über die Erkrankung meiner diffusen Persönlichkeit dafür entschuldigen wer ich bin, wie ich bin und was ich bin. Das mag ich aber nicht. Daher wird das hier das Einzige mal bleiben, dass ich sie erwähne. Mit dem Zusatz, dass ich NICHT unter einer Schizophrenie oder der Multiblen Persönlichkeitsstörung leide, welche oft mit diesem Krankheitsbild einher geht. Der Kelch ist an mir vorrüber gegangen. Ich quäle mich lieber mit tanzenden Gartenzwergen, Lähmungserscheinungen, verwirrenden Sinneseindrücken und Gedächtnislücken herum, die bei akutem Streß oder extremer Übermüdung in Erscheinung treten. Wen es interessiert, der kann sich gern die Mühe machen und sich selber belesen: https://www.netdoktor.de/krankheiten/dissoziative-stoerung/ (Und nein. Ich stehe nicht unter Medikamenten und funktioniere ansonsten im Alltag eigentlich ganz gut 😉 )
  • Ich mag kein Wasser. Also als Getränk. Leitungswasser und Wasser ohne Sprudel mag ich noch viel weniger. Wenn ich etwas trinke, dann muss es Geschmack haben. Wasser mit Geschmack ist immer noch Wasser! Tee ist übrigens auch nix anderes als Wasser mit Geschmack. Nichts halbes und nichts ganzes. Daher besteht meine Flüßigkeitsaufnahme über Tag darin Kaffee, Energydrinks und Cola-Zero zu konsumieren, was, wie ich sehr genau weiß, alles andere als gesund ist. Ich machs aber trotzdem. Allgemein allerdings würde jeder gute Arzt mir wohl bescheinigen, dass ich zu wenig Flüssigkeit zu mir nehme, da es durchaus vorkommt, dass ich über den Tag an einer 500 ml Energydose herumnuckel und ansonsten nichts weiter zu mir nehme. Dass das böse ist, weiß ich ebenfalls und manchmal erinnern mich meine leicht ledierten Nieren auch gerne daran, so dass ich mein Verhalten entsprechend wieder verändere. Für eine Zeitlang trinke ich dann sogar Tee und Wasser. Aber nur eine Zeitlang!
  • Mich faszinieren Serienmörder. Nein, ich bin kein jauchzender, völlig verblödeter Fan, der Briefchen in diverse Einrichtungen versendet und hofft von einem Jack the Ripper geehelicht zu werden. Was mich an ihnen fasziniert, ist ihre Geschichte. Warum sind sie wie sie sind? Wie empfinden sie ihre Taten? Gab es einen Auslösemoment? Angeboren oder Erschaffen? Also eigentlich, wenn man es ganz allgemein ausdrücken möchte, finde ich die physiologischen als auch psychologischen Ursachen interessant. Ebenso wie mich interessiert, wie sie später überführt wurden. Hinzu kommen die Statistiken darüber, wie viele Psychopathen es auf der Welt gibt und wie viele davon später tatsächlich zu Mördern werden. Begegnen möchte ich übrigens keinem. Sollte einer meiner LeserInnen also ein Serienmörder sein, so braucht er keinen Kontakt zu mir aufnehmen! Da besteht wirklich überhaupt keine Notwendigkeit! Mir reichen Dokumentationen und Lesematerial, auch wenn ich keine Ahnung habe, was ich mit meinem bisher angesammelten psychologischen Wissen mal anfangen werde. Vielleicht schreibe ich ja irgendwann doch noch mal einen Psycho-Thriller? Jedenfalls, Fakt ist, die menschliche Psyche ist einfach unheimlich faszinierend und interessant und der Serienmörder gehört praktisch zu den kompliziertesten Systemen. Das Verhalten eines Psycho- oder Soziopathen zu begreifen und zu ergründen ist eine beinahe unlösbare Disziplin. Aber eben nur beinahe … und vielleicht dient dieses Interesse ja auch nur dazu, dass ich mich vor Personen mit tendenziellen Neigungen zu schützen versuche. Erkenne deinen Feind, bevor er dich erkennt oder so ähnlich? Sicher ist, dass dieses seltsame Hobby in die gleiche verrückte Kategorie fällt, sich über alle möglichen Naturkatastrophen und Schutzmasnahmen zu informieren als auch einen Notfallplan im Kopf zu haben, falls eben doch und gegen jede realistische Vernunft, die Zombieapokalypse ausbrechen sollte.

Kommen wir nun zu den Fragen, die mir Impressions of Life gestellt hat:

  1. Hast du eine Lieblingsgeschichte? Oder einen Lieblingsfilm
  • Beides. Meine Lieblingsgeschichte stammt aus der Feder von Guy Gavriel Kay: Die Herren von Fionavar. Die drei dazugehörigen Bücher habe ich mittlerweile schon 6 mal gelesen und jedesmal gibt es mehrere Stellen, bei denen ich weinen muss. Das erste Mal las ich die Geschichte mit 12 Jahren. Das letzte Mal ist jetzt 5 Jahre her. In diesem Buch vermischen sich Heldenmut mit Opferbereitschaft in einer fantastischen anderen Welt mit Menschen aus unserer Welt. Es geht um König Arthur, Götter und den Krieg gegen das Böse. Ich finde es beinahe merkwürdig das schon so viele Bücher verfilmt wurden, dieses aber bisher nicht. Denn sowohl von der Story her als auch von der Geschichte, kann es sich mit Herr der Ringe, Tribute von Panem oder der unendlichen Geschichte locker messen. Mein Lieblingsfilm, das ist und bleibt wohl Alien II – Die Rückkehr. Manchmal wünschte ich, die Serie dieser Filmreihe hätte hier ihren Abschluss gefunden. Da ich weiß, das Teil III eigentlich völlig anders hätte laufen sollen, verärgert mich dieser jedesmal wenn ich ihn sehe. Ich schaue ihn trotzdem, weil es nun mal dazugehört. Alien IV fand ich übrigens deshalb gar nicht so übel. Aber … man wollte ja wissen was der Lieblingsfilm ist. Und das ist und bleibt Alien II.

2. Welche Werbung würdest Du, egal für wieviel Geld, niemals auf deinem Blog zulassen?

  • Sexwerbung. Es gibt nichts schlimmeres als ständig im Netz davon überflutet zu werden sobald man seinen AdBlogger mal abschalten muss. Ich meine, mir ist es ja noch relativ egal, wenn ich einem wippenden Hintern zusehen muss, der sich in Endlosschleife über dem Werbespruch „Call 666-666-666“ bewegt oder wie eine Frau eine Gurke in ihren Rachen stopft … aber mein Sohn … der muss das nun echt nicht sehen, wenn er später mal an meinen PC geht, weil er vielleicht irgendwas spielen oder sich anschauen möchte. Mal davon ab, das ich selber eine Frau bin, ich mir meinen eigenen Porno zu Hause machen kann und diese Werbung somit bei mir seine Zielgruppe völlig verfehlt, würde ich auch nicht wollen, das meine LeserInnen damit konfrontiert werden. Am besten noch, wenn sie selber Mama sind und gerade deren eigenes Kind mit auf dem Schoß hockt. Da würde ich wohl eher meine Blogseite löschen, als das zuzulassen.

3. Wohin verreist Du, wenn Du Urlaub machst und wie?

  • Gar nicht. Mein Mann und ich, wir haben seit mehr als 10 Jahren keinen Urlaub mehr gemacht. Das liegt an den Hunden und am fehlenden Geld. Wobei ich Urlaub machen immer mit Reisen ins Ausland verbinde und einem Aufenthalt der länger als 2 Tage bedeutet. Innerhalb von Deutschland waren und sind wir natürlich ab und an mit dem Auto unterwegs. Was zukünftigen Urlaub angeht haben wir Pläne, aber die lassen sich wohl erst in 2-3 Jahren in die Tat umsetzen. Dänemark und Schottland stehen zumindest auf der Wunschliste.

4. Wie lautet dein Lieblingsblog und warum?

  • Ich habe keinen Lieblingsblog. Warum? Weil es zu viele gibt, die ich gerne ab und an lese. Manchmal finde ich die Beiträge grandios. Manchmal schwächeln sie auch und ich lese eine Weile lang nicht mehr rein, bis wieder etwas kommt, was total toll ist und mich bewundernd jauchzen lässt. Was ich gut oder schlecht finde, ist allerdings Tagesform abhängig und wandelt sich auch mit meinen gerade vorherrschenden Interessen. Das ist wie mit Musik. Ich höre, was mir gerade besonders gut gefällt, weil es zu meiner Stimmung oder der Lebensphase passt, in der ich mich gerade befinde. Aber ich habe keine Lieblingsrichtung, keinen Lieblingssänger, keine Lieblingsgruppe etc.

5. Einmal in deiner Lebenslinie zurück. Welches Alter, welche Zeit war die Beste bisher und warum? Oder doch gar nicht?

  • Da muss ich überhaupt nicht weit zurück, denn meine Zeit die ist JETZT. Noch nie habe ich mich besser gefühlt als als Mutter für meinen Sohn. Trotz stetiger Übermüdung, der vielen Einschränkungen und dem Zeitmangel, fühle ich mich einfach nur unheimlich glücklich und wohl. Mein Leben davor erscheint mir rückblickend nicht nur trübselig, sondern sogar ein wenig blass. Aber vorallem Sinnleer. Ich lebe jetzt endlich das Leben, was ich mir so viele Jahre gewünscht habe und ich genieße es. Auch wenn es diese Tage gibt, an denen man sich am liebsten mal verkriechen würde. Dafür gibt es diese anderen Tage. Die, wo ich so viel aufregendes, neues erlebe. Und wenn ich meinem Sohn beim Lernen, mein Großwerden zusehe, habe ich manchmal den Eindruck ebenfalls alles noch einmal neu zu lernen, noch mal groß zu werden. Das ist ein tolles Gefühl!

Die besten Beiträge:

Derzeit steht bei mir „Abendrituale“ hoch im Kurs. Andererseits kann ich selber schlecht entscheiden, was da nun am Besten ist. Das ist für meine Leserschaft ja immer noch eine Sache des Geschmacks und wenn ich da nach der Statistik gehe … dann mögen die den Beitrag „Himbeer-Schmand-Lasagnie“ wohl immer noch am liebsten. Was bei mir ja die Frage aufwirft, ob ich mehr über Essen bloggen sollte, als über mein Leben und die kleinen Geschichten die darin so passieren!?

Nominierungen:

Das ist ja so der Punkt, den ich an den Awards nicht so gern mag. Erstens schauen wen man nominiert und dann die ganzen Links einfügen. Das nimmt bei mir mehr Zeit in Anspruch als den Award zu schreiben. Ich mach es aber trotzdem, weil ich es doof finde, wenn man nicht weiter nominiert. Selbst wenn 9 keinen Bock haben, dann freut sich vielleicht der 10te total darüber. Diesesmal mache ich mir die Sache allerdings leicht. Ich klappere einfach meine Liste ab, wähle nach dem Zufallsprinzip und wer Lust und Laune hat, der macht mit und wer nicht, der eben nicht!

Life as Julia

Saksalainen Poika – Abenteuer in Finnland

Lesegut

rosabluete

Brainpsaces

zimmerpflanze

OhneSchlaf.MitKind.

Einstrichphobie

Natis Gartentraum

Und weil ich es einfach immer wieder gern tue: Luisa! vom lukonblog. Na los! Zier dich nicht. Du hast da drüben doch eh nix zu tun 😉 und seit 6 Tagen kein neuer Beitrag. Dir muss ja ENDLOS öde sein :p

Wer übrigens nicht nominiert wurde, aber Spaß hätte meine Fragen zu beantworten, der sei herzlich dazu eingeladen. 10 weitere Leute hätten es ja noch sein dürfen. Aber mir wird die Zeit knapp. Muss ja noch für die Uni was tun 😉

Und hier die Fragen, die ich denen stelle, die ich im Angesicht meines Schweißes nominiert habe:

  1. Nahrungsmittelknappheit auf der Erde. Lebensmittel werden rationiert. Jeder Mensch muss sich für eine Lebensmittelgruppe entscheiden, die er nie wieder im Leben wird essen dürfen. Milchprodukte, Fleischprodukte, Fischprodukte, Obstprodukte, Salatprodukte oder Kohlehydrate (ja … darunter fallen auch Süsßigkeiten). Stattdessen bekommt man natürlich Vitaminpillen, die helfen den Körper im Gleichgewicht zu halten. Aber darum geht es ja nicht. Die Frage ist eher: Auf welche Lebensmittelgruppe könntest du für den Rest deines Lebens verzichten?
  2. Autopannen sind ja bekanntlich sowieso schon doof. Du aber bist auf einer verlassenen Landstraße liegen geblieben. Um dich herum gar nix. Außer Wald, Felder und Wiesen. Es wird allmählich dunkel. Dein Handy hat null Empfang. Andere Autos sind nicht in Sicht, die Straße wird aber sowieso nur selten befahren. Du kennst dich in der Gegend nicht aus und das letzte Dorf liegt ca. 1 Stunde Autofahrt hinter dir zurück. Was tust du?
  3. Dein Sohn oder deine Tochter (immaginär falls nicht real vorhanden) kommt zu dir und will über etwas privates mit dir sprechen. Er/Sie erklärt dir er/sie sei schwul bzw. lesbisch oder das er/sie RennradfahrerInn als Berufsweg eingeschlagen hat. Was ist schlimmer für dich und wie reagierst du?
  4. Dein Haustier oder von mir aus auch ein beliebiges Tier fängt plötzlich an mit dir zu sprechen. Was würde es dir wohl erzählen?
  5. Manche Menschen wünschen sich, den roten Knopf zu drücken. Alles noch mal zurück auf 0 setzen. Die Menschheit müsste von vorne anfangen. Wie auch immer dieser Neuanfang aussehen würde, es würden wahrscheinlich eine Menge Seelen sterben. Dafür hätte die Erde Zeit sich zu regenerieren, die Tierbestände würden sich erneuern, das Ozonloch sich schließen etc. Die Menschheit würde nicht ausgerottet, nur stark dezimiert. Der Knopf ist jetzt direkt vor dir und es ist definitiv nicht sicher, ob du unter den glücklichen/unglücklichen bist, die überlebt und auch deine Familie wäre nicht sicher. Würdest du es trotzdem tun? Würdest du den Knopf drücken und alles auf 0 stellen?
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11 Gedanken zu “The Mystery Blogger Award

  1. Heeee, du Frechdachs!!!
    *Boden unter dem Schnee nach Steinen durchsuch*
    Die Fragen werde ich auf jeden Fall beantworten, wenn ich mich kurz aus meinem öden Leben wegstehlen kann… Und die Kanu Serie fertiggestellt habe!
    Rrrrr.
    Danke jedenfalls für die Nominierung ^^

    Gefällt 1 Person

  2. Herrje, bist du des Wahnsinn’s? 😀 Ich bin eben fast vor schreck vom Stuhl gefallen, als ich die Nominierung entdeckt habe und das nur aus reinen Zufall!!! Woah… aber ich werde es versuchen meiner *ersten* Nominierung gerecht zuwerden und sie als bald online zustellen. Danke für die Nominierung 🙂

    Gefällt 1 Person

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